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ASE - Atemstimulierende Einreibung

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4 Lernmodule (12:41 Min)

ASE - Atemstimulierende Einreibung 01:40 Min
ASE - Durchführung im Sitzen 04:26 Min
ASE - Durchführung im Liegen 03:03 Min
Tipps und Hinweise zur ASE 01:32 Min

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Zusammenfassung

ASE – Atemstimulierende Einreibung in Intensiv-, Palliativ- und psychiatrischer Pflege: Pflegekräfte wenden rhythmische Einreibungen zur Atemtherapie, Pneumonieprophylaxe und Förderung des Wohlbefindens von Pflegebedürftigen in ambulanten und stationären Versorgungsformen an.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Betreuungskräfte (§ 43b) Fachkräfte in der Eingliederungshilfe

Kursbeschreibung

Die Atemstimulierende Einreibung (ASE) ist eine ganzheitliche Pflegemaßnahme und Bestandteil der Basalen Stimulation. Dabei wird der Rücken von Pflegebedürftigen mit rhythmischen Bewegungen und unterschiedlichem Druck mit Pflegeöl eingerieben.

Sie hat positive Effekte auf ganz unterschiedlichen Ebenen: Zum einen dient sie der Atemtherapie, Verbesserung der Lungenventilation und Pneumonieprophylaxe. Zum anderen wirken die Bewegungen beruhigend, entspannend und schlaffördernd. Sie vermitteln Geborgenheit und steigern das Wohlbefinden. Die Einreibungen können darüber hinaus die Körperwahrnehmung fördern.

Das Verfahren hat sich insbesondere bei Pflegebedürftigen mit verminderter Selbstwahrnehmung oder Erlebnisfähigkeit, wie etwa bei Demenz, bewährt.

Unsere Referentin Steffi Großmann ist Pflegepädagogin. Sie zeigt Ihnen praxisnah am Probanden die Durchführung der ASE im Sitzen und Liegen.

Unser Tipp: Nutzen Sie die Zeit auch für sich, indem Sie während der Einreibung Ihre Augen schließen und die 10 bis 15 Minuten Ruhe nutzen, um ebenfalls zu entspannen.

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Warum ASE?
  • Definition
  • Hinweise zur Vorbereitung
    • pH-neutrales Pflegeöl
    • Handtücher
  • Praktische Durchführung im Sitzen
  • Praktische Durchführung im Liegen
  • Praxistipps
  • Für wen ist die ASE geeignet?

Häufig gestellte Fragen

Welche Indikationen sprechen für den Einsatz der ASE bei Pflegebedürftigen?

Die ASE eignet sich besonders für Menschen mit eingeschränkter Selbstwahrnehmung oder Erlebnisfähigkeit, wie etwa bei Demenz oder schweren körperlichen Erkrankungen. Sie wird auch in der Pneumonieprophylaxe und zur allgemeinen Atemtherapie eingesetzt.

Wie wird bei der Durchführung der Atemstimulierenden Einreibung zwischen Sitzen und Liegen unterschieden?

Die Durchführung der ASE unterscheidet sich darin, dass im Sitzen meist eine bessere Eigenwahrnehmung gefördert werden kann, während im Liegen oft mehr Ruhe und Entspannung erreicht werden. Im Kurs werden beide Varianten praxisnah vermittelt.

Welche Materialien werden für die Durchführung der ASE empfohlen?

Für die ASE werden pH-neutrales Pflegeöl und weiche Handtücher empfohlen. Diese unterstützen sowohl das Hautgefühl als auch die angenehme Durchführung der Einreibung.

Welche positiven Effekte kann die ASE über die Atemanregung hinaus erzielen?

Neben der Verbesserung der Lungenfunktion kann die ASE auch das Wohlbefinden steigern, zu Entspannung, besserem Schlaf und einer stärkeren Körperwahrnehmung beitragen. Zusätzlich vermittelt sie das Gefühl von Geborgenheit und kann Angst reduzieren.

Für welche Pflegesettings ist die Anwendung der ASE besonders geeignet?

Die ASE ist für verschiedene Pflegesettings wie Intensivpflege, Tagespflege, Palliativpflege, psychiatrische und pädiatrische Pflege geeignet und kann sowohl ambulant, stationär als auch in der Eingliederungshilfe angewendet werden.

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Referent

Steffi Großmann-Raschke

Steffi Großmann-Raschke

4,7/5 (20.892 Bewertungen) · 2 Kurse Referentenbewertung
Steffi Großmann-Raschke ist Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Sie ist als Pflegepädagogin an einem Bildungszentrum für Pflegeberufe tätig, wo sie ihr Wissen an zukünftige Pflegekräfte weitergibt.
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