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Dekubitusprophylaxe: Fallbeispiel Doris Dekubitus
5 Lernmodule (1:23 Std)
Zusammenfassung
Dekubitusprophylaxe in ambulanter und stationärer Pflege: Anhand des Fallbeispiels Doris Dekubitus werden Pflegekräfte durch alle Phasen des vier-phasigen Pflegeprozesses geführt und lernen Expertenstandards, Maßnahmenplanung und Evaluation praxisnah anzuwenden.
Kursbeschreibung
Von der Theorie in die Praxis: Unsere Referentin zeigt Ihnen wie!
Frau Doris Dekubitus ist 1931 geboren und lebt seit 5 Jahren in einem Seniorenheim am Bodensee. Seit vielen Jahren leidet sie unter rheumatischer Arthrose in allen Gelenken und hat schwere Bewegungseinschränkungen. Ihre gesamte Feinmotorik ist erheblich beeinträchtigt. Sie hat chronische Schmerzen und erhält eine medikamentöse und physikalische Therapie für deren Anwendung sie auf personelle Hilfestellung angewiesen ist, denn sie ist mittlerweile weder steh- noch gehfähig. Nach einer Blasenoperation hat sie einen transurethralen Blasenkatheter.
Was ist zu tun? Was muss beachtet werden?
Sabine Hindrichs, freiberufliche Dozentin im Bereich Pflege, Betreuung und Pflegemanagement für die ambulante, teilstationäre und stationäre Langzeitpflege, begleitet Sie am praktischen Beispiel von Frau Doris Dekubitus lebendig erklärt und fundiert durch die Phasen des vier-phasigen Pflegeprozess.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege am Fallbeispiel
- Dekubitus: Definition, Leitlinie, Zielsetzung
- Strukturierte Informationssammlung (SIS)
- Maßnahmenplanung
- Berichtsblatt
- Evaluation
Häufig gestellte Fragen
Wie wird im Kurs der Pflegeprozess anhand des Fallbeispiels von Frau Doris Dekubitus praktisch vermittelt?
Im Kurs wird der vierphasige Pflegeprozess anhand des echten Fallbeispiels von Frau Doris Dekubitus Schritt für Schritt erläutert. Dabei erfahren Sie, wie Fachwissen gezielt auf eine Patientin mit multiplen Einschränkungen angewendet werden kann.
Welche speziellen Herausforderungen der Dekubitusprophylaxe bei Patientinnen mit Bewegungseinschränkungen wie Frau Doris werden behandelt?
Sie lernen, welche Risiken bei starker Immobilität und eingeschränkter Feinmotorik einer Bewohnerin bestehen und wie Sie geeignete prophylaktische Maßnahmen individuell und sicher umsetzen. Der Kurs zeigt praxisnah, wie Sie vorbeugen und auf Besonderheiten eingehen können.
Wie fließen der Expertenstandard Dekubitusprophylaxe und aktuelle Leitlinien in die Maßnahmenplanung ein?
Der Kurs erklärt, wie Sie die Vorgaben des Expertenstandards und die Zielsetzungen der Leitlinien konkret auf einzelne Maßnahmen zur Dekubitusvorbeugung übertragen. Die Maßnahmenplanung richtet sich immer nach den aktuellen pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen.
Welche Rolle spielt die strukturierte Informationssammlung (SIS) im Pflegeprozess zur Dekubitusprophylaxe?
Die strukturierte Informationssammlung (SIS) wird im Kurs als zentrales Instrument vorgestellt, um Risiken und Ressourcen systematisch zu erfassen. Dadurch können Sie gezielter und sicherer prophylaktische Pflegemaßnahmen planen und dokumentieren.
Wie wird die Wirksamkeit der prophylaktischen Maßnahmen dokumentiert und evaluiert?
Im Kurs wird erläutert, wie Sie die Durchführung und Wirkung Ihrer Maßnahmen auf einem Berichtsblatt dokumentieren und regelmäßig evaluieren. So können Sie den Pflegeverlauf transparent und nachvollziehbar gestalten und Verbesserungen zeitnah umsetzen.
Referent
Sabine Hindrichs
Sie ist bundesweit unterwegs und führt Fortbildungen zu verschiedensten Themen durch. Zu ihren Spezialgebieten gehören beispielsweise das Strukturmodell, Expertenstandards, Mobilität sowie die Entwicklung von Konzepten für die Betreuung von Menschen mit Demenz.
Seit 2017 besitzt Sabine Hindrichs für den Bereich Pflege einen Lehrauftrag am Gerontologischen Institut der Universität Heidelberg. Ihre Leidenschaft für ihren Beruf spiegelt sich darüber hinaus in zahlreichen Veröffentlichungen rund um das Thema Pflege wider.