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Mikroben: klein und gemein, aber nicht nur! - Die Welt der Mikroorganismen
3 Lernmodule (38:24 Min)
Zusammenfassung
Mikroorganismen in Pflege und Gesundheitseinrichtungen: Der Kurs vermittelt Unterschiede, Aufbau und Gefahren potenzieller Erreger wie Bakterien, Viren und Pilze. Sie lernen, Risiken zu erkennen, Infektionen einzuordnen und präventive Maßnahmen gezielt umzusetzen.
Kursbeschreibung
»Mikroben – klein und gemein! Aber nicht nur.«, lautet das Motto dieses Kurses, in dem Sie unser Experte Dr. med. Markus Schimmelpfennig mitnimmt in eine Welt, die dem »Augen-Blick« normalerweise unsichtbar ist: Die Welt der Mikroorganismen, wie u. a. Bakterien, Viren, Pilze, Protozoen und Prionen.
Denn, dass Mikroorganismen unser Schicksal bestimmen können und bislang mehr Weltgeschichte geschrieben haben als der Mensch, das ist Tatsache. Genauso, wie sie über den Krankheitsverlauf Ihrer Patienten (und auch Ihres eigenen) entscheidend mitbestimmen.
Wenn Sie sich und andere also vor diesen mikroskopisch kleinen Lebewesen schützen wollen, ist es wichtig zu verstehen, wie sie »ticken«, betont der Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen und Krankenhaushygiene. Erfahren Sie alles über Aufbau sowie Funktion der verschiedenen Mikroorganismen und lernen Sie Ihre Unterschiede kennen, um sie auseinanderzuhalten, damit Sie die von ihnen ausgehenden Gefahren einordnen und richtig reagieren können.
TIPP: Ein Glossar mit allen wichtigen Fachbegriffen finden Sie im Anhang des Kurses.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Arten von Mikroorganismen
- Eigenschaften der Mikroorganismen
- Aufbau
- Vermehrung
- Therapeutische Maßnahmen / Wirkstoffe
- Wichtige Schlüsselbegriffe
- Erfolgreich im »Kampf« gegen Mikroben
Häufig gestellte Fragen
Welche unterschiedlichen Mikroorganismen werden im Kurs vorgestellt und wie kann ich sie voneinander unterscheiden?
Im Kurs werden die wichtigsten Gruppen von Mikroorganismen behandelt, darunter Bakterien, Viren, Pilze, Protozoen und Prionen. Sie lernen anhand von Aufbau und Eigenschaften, wie Sie diese Organismen erkennen und voneinander abgrenzen können.
Wie beeinflussen Mikroben den Krankheitsverlauf von Patienten in verschiedenen Versorgungsformen wie der ambulanten und stationären Pflege?
Mikroben können entscheidend den Krankheitsverlauf beeinflussen, indem sie Infektionen auslösen oder bestehende Erkrankungen verschlimmern. Der Kurs zeigt, wie unterschiedliche Settings wie ambulante und stationäre Pflege jeweils spezielle Herausforderungen im Umgang mit Mikroorganismen mit sich bringen.
Was sind die zentralen Maßnahmen zur Vermeidung einer Mikrobenübertragung im Arbeitsalltag, z. B. in der Kita oder Tagespflege?
Sie lernen die wichtigsten Präventions- und Hygienemaßnahmen kennen, die helfen, die Übertragung von Mikroorganismen in Einrichtungen wie Kitas oder der Tagespflege effektiv zu vermeiden. Besonderes Augenmerk liegt auf einfachen, praxisnahen Handlungsempfehlungen.
Welche Rolle spielen therapeutische Maßnahmen und Wirkstoffe gegen Mikroorganismen und wie werden sie im Kurs erklärt?
Im Kurs erfahren Sie, wie bestimmte Medikamente und Therapien gezielt gegen verschiedene Mikroorganismen wirken. Dabei wird erläutert, wie die Auswahl der Wirkstoffe je nach Art des Erregers erfolgt.
Welche wichtigen Fachbegriffe rund um Mikroorganismen kommen im Kurs vor und wie kann mir das Glossar helfen?
Im Kurs werden vielfältige Fachbegriffe verständlich erklärt, die Sie im beigefügten Glossar schnell nachschlagen können. So gewinnen Sie mehr Sicherheit im Umgang mit mikrobiologischen Themen und Kommunikation im Arbeitsalltag.
Referent
Dr. Markus Schimmelpfennig
Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied der »Initiative Chronische Wunden«. Seit mehr als 35 Jahren führt er Fachweiterbildungen für Menschen in Medizinalberufen durch, seit 2001 bietet er diese auch für Hygienebeauftragte in Pflegeeinrichtungen an.
Dr. Schimmelpfennig ist Projektleiter des MRE-Netzwerks in Nord- und Osthessen (MRE = Multiresistente Erreger). Ziel des Netzwerks ist es, die Ausbreitung multiresistenter Erreger zu verhindern und Informationen für betroffene Patienten bereitzustellen.