Online Fortbildung
Alltagswunden Teil 1: Akute Wunden, Bissverletzungen und Dermatologische Wunden
8 Lernmodule (1:12 Std)
Zusammenfassung
Alltagswunden in ambulanter und stationärer Pflege: Der Kurs vermittelt aktuelle Methoden zur Versorgung und Dokumentation akuter, traumatischer, immunologischer und dermatologischer Wunden, einschließlich Bissverletzungen, Erysipel und Pergamenthaut, unter Berücksichtigung relevanter Störfaktoren.
Kursbeschreibung
Neben den klassischen chronischen Wunden kommen im Pflegealltag auch akute, traumatische Wunden wie Platzwunden (z.B nach einem Sturz), Schnittwunden oder Dermatologische Wunden (z.B immunologisch bedingte Wunden) vor. Aber auch Bisswunden von Tieren und Menschen bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit und Behandlung.
Wie werden akute, traumatische Wunden beschrieben und dokumentiert? Welche Faktoren müssen benannt werden und welche Rolle spielen lokale Entzündungszeichen? Welche diagnostischen Möglichkeiten stehen zur Verfügung und welche systemischen Störfaktoren lassen sich bei der Wundheilung identifizieren?
Wundexperte Gerhard Schröder beschreibt im ersten Teil des Kursduos »Alltagswunden fachlich korrekt versorgen und dokumentieren« anschaulich verschiedene Wundarten und erläutert die Wundversorgung bis hin zum Heilungsprozess, wobei das Erysipel und die Pergamenthaut im Rahmen der dermatologischen Wunden eine besondere Rolle einnehmen.
Zum Herunterladen im Anhang:
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Ein Glossar mit Fachbegriffen
- Vorlage zur Dokumentation akuter Wunden
- Akute Wunden
- Traumatische Wunden
- Iatrogene Wunden
- Bissverletzungen
- Dermatologische Wunden
- Immunologisch bedingte Wunden
- Erysipel
- Pergamenthaut
- Feuchtigkeitswunden
- Blasenbildung
Häufig gestellte Fragen
Welche Besonderheiten müssen bei der Versorgung von Bisswunden im Pflegealltag beachtet werden?
Bisswunden bergen ein erhöhtes Infektionsrisiko und erfordern deshalb eine spezielle Reinigung und Überwachung. Im Kurs werden typische Komplikationen besprochen sowie Maßnahmen zur Dokumentation und Nachsorge erläutert.
Welche Faktoren beeinflussen die Heilung akuter, traumatischer Wunden bei pflegebedürftigen Menschen?
Zur Wundheilung tragen sowohl lokale Entzündungszeichen als auch systemische Störfaktoren wie Ernährung, Immunstatus oder Begleiterkrankungen bei. Diese Aspekte werden im Kurs umfassend dargestellt und in Bezug auf den Pflegealltag erklärt.
Wie werden dermatologische Wunden wie Erysipel und Pergamenthaut im Rahmen der Pflege richtig erkannt und behandelt?
Der Kurs vermittelt, wie sich Erysipel und Pergamenthaut klinisch zeigen und welche pflegerischen sowie therapeutischen Schritte zu deren Versorgung notwendig sind. Besonderheiten bei der Beobachtung und Unterstützung des Heilungsprozesses werden praxisnah erläutert.
Welche diagnostischen Möglichkeiten stehen zur Verfügung, um akute Wunden fachgerecht einzuschätzen?
Neben der strukturierten Beschreibung und Beurteilung der Wunde spielt die Erhebung relevanter Begleitfaktoren eine wichtige Rolle. Im Kurs werden Methoden vorgestellt, wie Diagnostik sicher dokumentiert und interpretiert werden kann.
Wie können Pflegekräfte iatrogene und immunologisch bedingte Wunden voneinander unterscheiden?
Im Kurs werden typische Merkmale und Entstehungsmechanismen dieser Wundarten anschaulich dargestellt. So lernen Pflegekräfte, spezifische Unterschiede sicher zu erkennen, um angemessene Maßnahmen einleiten zu können.
Referent
Gerhard Schröder
Im Jahr 2004 hat er das erste ICW-Curriculum ins Leben gerufen und mitentwickelt. Seit vielen Jahren führt er Qualifizierungen zum »Pflegeexperten Dekubitus« und zum »Pflegeexperten chronische Wunden« durch. Seine Konzepte sind so erfolgreich, dass sie auch mit Anerkennung durch das österreichische Krankenpflegegesetz in Wien zugelassen sind.