Online Fortbildung
Arbeit mit Menschen mit Behinderung in der Pflege
1 Lernmodul (00:04:11)
Zusammenfassung
Menschen mit Behinderung in Pflege und Eingliederungshilfe professionell begleiten: Der Kurs vertieft Kommunikation, Schmerzbeurteilung und Umgang mit Aggressionen. Sie erlernen Methoden zur Unterstützung und bedarfsgerechten Versorgung in ambulanter und stationärer Praxis.
Kursbeschreibung
Die Pflege von Menschen mit Behinderung hält zunehmend auch dort Einzug, wo man sie vor ein paar Jahren gar nicht vermutet hätte - so auch in der stationären und ambulanten Pflegepraxis. Besonders die Kommunikation mit Menschen mit geistiger Behinderung stellt im Arbeitsalltag eine neue Herausforderung dar.
Wie Sie verbal und nonverbal richtig kommunizieren, warum es so wichtig ist, Maßnahmen und Tätigkeiten immer anzukündigen und was Sie tun können, wenn es zu Auto- oder Fremdaggression kommt, das erklärt Ihnen unsere Expertin Jeannine Fasold in diesem Kurs. Lernen Sie auch, Schmerzen richtig zu beurteilen und Bedürfnisse, wie zum Beispiel Hunger und Durst, zu identifizieren.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Herausforderungen
- Richtig kommunizieren
- Ruhige Sprache
- Nachfragen
- Initialberührung
- Aufmerksamkeit
- Unterstützte Kommunikation
- Schmerzen erkennen
- Was tun bei Auto- und Fremdaggressionen?
Häufig gestellte Fragen
Wie kann ich die Kommunikation mit Menschen mit geistiger Behinderung in der Pflege verbessern?
Im Kurs werden effektive Strategien zur verbalen und nonverbalen Kommunikation vermittelt, etwa durch eine ruhige Sprache, Nachfragen und den Einsatz unterstützter Kommunikation. Dadurch wird ein besseres Verständnis gefördert und Missverständnisse im Pflegealltag können reduziert werden.
Warum ist es wichtig, pflegerische Maßnahmen immer anzukündigen, wenn ich mit Menschen mit Behinderung arbeite?
Das vorherige Ankündigen von Maßnahmen gibt Menschen mit Behinderung Orientierung und Sicherheit. Dies hilft, Stress und Unsicherheiten zu vermeiden und trägt dazu bei, dass sich die Betroffenen respektiert und eingebunden fühlen.
Wie erkenne ich Schmerzen bei Menschen mit geistiger Behinderung zuverlässig?
Der Kurs zeigt auf, wie Sie auch ohne klare verbale Rückmeldung auf nonverbale Signale wie Mimik, Gestik oder Verhalten achten können. Methoden zur Schmerzerkennung werden thematisiert, damit Schmerzen frühzeitig und angemessen behandelt werden können.
Was kann ich tun, wenn es zu auto- oder fremdaggressivem Verhalten kommt?
Im Kurs werden praxisorientierte Deeskalationsstrategien sowie der Umgang mit auto- und fremdaggressivem Verhalten behandelt. Ziel ist es, die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten und angemessen auf herausfordernde Situationen zu reagieren.
Wie erkenne ich, ob Bedürfnisse wie Hunger oder Durst vorliegen, wenn keine klare Kommunikation möglich ist?
Sie lernen im Kurs, subtile Zeichen und Verhaltensänderungen richtig zu deuten und gezielt nachzufragen, um die Bedürfnisse der Pflegebedürftigen zuverlässig zu erkennen. Unterstützte Kommunikationstechniken helfen, diese wichtigen Alltagsbedürfnisse festzustellen.
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