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Bedeutung von Port- und zentralvenösen Kathetern: Ein Überblick

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7 Lernmodule (44:30 Min)

Bedeutung von Port- und zentralvenösen Kathetern 06:06 Min
Problemfelder der Portanwendung 06:24 Min
Anwendung von Portsystemen 05:04 Min
ZVK-Systeme: Individuell eingesetzt 04:00 Min
Indikationen für ein Portkathetersystem 04:38 Min

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Zusammenfassung

Port- und zentralvenöse Katheter in Intensiv-, Palliativ- und pädiatrischer Pflege: Der Kurs erklärt Aufbau, Indikationen, Implantation und Versorgung von Ports, Hickman-, Broviac- und Picc-Kathetern für die sichere Anwendung in Klinik, stationärer und ambulanter Pflege.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Intensivpflegefachkräfte Ärztliches Personal

Kursbeschreibung

Wussten Sie, dass in Deutschland pro Jahr 500.000 onkologische Neuerkrankungen auftreten? Jährlich erhalten ca. 170.000 Patienten eine Portimplantation. Ein Portkatheter (Port) oder andere zentralvenöse Katheter sind dauerhafte Zugänge zum Blutkreislauf, die vor allem bei Langzeittherapien wie Infusions- und Medikamentengabe oder parenteraler Ernährung zum Einsatz kommen.

Mit einem Port erhält der Patient einen sicheren Zugang, über den onkologische Therapien durchgeführt, aber auch parenteral ernährt werden kann. Mit einer Verweildauer von bis zu 5 Jahren und der Implantation unter der Haut bleibt der Patient im Vergleich zu anderen zentralvenösen Kathetern uneingeschränkt mobil und behält so wertvolle Lebensqualität.

In diesem Kurs vermittelt unser Fachexperte  OA. Dr. Roland Hennig, Leiter des Portzentrums in Heidelberg, die Grundlagen der Portanlage, angefangen beim Aufbau eines Portkatheters über die verschiedenen Krankheitsbilder und Anwendungsbereiche bis hin zur chirurgischen Implantation eines Katheters über die «cut down» Methode. Dabei werden auch die im Universitätsklinikum Heidelberg entwickelten Standards erläutert, die das Risiko einer Infektion minimieren. 

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Portsysteme und andere zentralvenöse Katheter
    • Aufbau eines Portkatheters
    • Hickman-Katheter
    • Broviac-Katheter
    • Picc-Katheter
  • Indikationen und Anwendungsbereiche
  • Problemfelder der Portanwendung
  • Methode der chirurgischen Implantation
  • Standards bei der Portversorgung

Häufig gestellte Fragen

Welche unterschiedlichen Port- und zentralvenösen Kathetersysteme werden im Kurs vorgestellt?

Im Kurs werden verschiedene Systeme wie Portkatheter, Hickman-Katheter, Broviac-Katheter und Picc-Katheter behandelt. Für jedes System werden Aufbau, Einsatzgebiete und Besonderheiten praxisnah vermittelt.

Welche Indikationen für eine Portimplantation werden thematisiert?

Der Kurs erläutert, bei welchen Krankheitsbildern und Therapien ein Portkatheter sinnvoll ist, beispielsweise bei onkologischen Therapien, parenteraler Ernährung oder Langzeitinfusionen. Auch spezielle Anforderungen in der Palliativ- und Intensivpflege werden angesprochen.

Wie können Infektionsrisiken im Umgang mit Portsystemen minimiert werden?

Es werden im Kurs Standards vorgestellt, die am Universitätsklinikum Heidelberg entwickelt wurden, um das Infektionsrisiko bei Portsystemen deutlich zu senken. Diese beinhalten Aspekte der Hygiene, Materialauswahl und des fachgerechten Managements.

Welche Rolle spielt die Mobilität der Patienten nach Portimplantation?

Im Kurs wird erklärt, dass Patienten durch die subkutane Implantation eines Ports meist uneingeschränkt mobil bleiben, was besonders die Lebensqualität bei Langzeittherapien unterstützt. Dies unterscheidet Portsysteme von anderen zentralvenösen Zugängen.

Wird die Methode der chirurgischen Portimplantation im Kurs praktisch erläutert?

Ja, die chirurgische Implantation, insbesondere die „cut down“-Methode, wird im Kurs detailliert besprochen. Die Teilnehmer erhalten Einblicke in die typischen Abläufe und Herausforderungen bei der Portanlage im klinischen Alltag.

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Referent

Dr. med. Roland Hennes

Dr. med. Roland Hennes

4,8/5 (1.189 Bewertungen) · 2 Kurse Referentenbewertung
Dr. med. Roland Hennes ist Oberarzt an der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie in Heidelberg sowie Leitung des Heidelberger Portzentrums.
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