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Delir in der Geriatrie

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10 Lernmodule (37:27 Min)

Delir in der Geriatrie 03:13 Min
Klinische Symptomatik 02:00 Min
Diagnostik 02:31 Min
Risikofaktoren 03:53 Min
Delir bei Demenz 01:18 Min

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Zusammenfassung

Delir in der Geriatrie: Stationäre Pflege und Klinikpersonal erkennen und behandeln akute Bewusstseinsstörungen bei älteren Menschen. Der Kurs vermittelt praxisnah Prävention, Differenzialdiagnostik, Therapieansätze und spezielle Aspekte bei Demenz und Tumorerkrankungen.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Pflegedienstleitung (PDL) Fachkräfte in der Langzeitpflege Betreuungskräfte (§ 43b) Ärztliches Personal

Kursbeschreibung

Eine 102 jährige Patientin hat nach Verabreichung einer kleinen Dosis Zolpidem, eines der meistverwendeten Schlafmittel, ein Delir erlitten und berichtet über ihre Erfahrungen.

Ein »Delirium« oder »Delir« ist eine akute Bewusstseinsstörung, die keineswegs selten bei älteren Menschen auftaucht. Oftmals sind Betroffene desorientiert, verwirrt und leiden unter Halluzinationen. Auch ist Hypoaktivität eine Nebenerscheinung, die aufgrund der fehlenden offensichtlichen Verhaltensmuster dazu führt, dass ein Delir in 30-60 Prozent der Fälle nicht diagnostiziert und damit nicht behandelt wird.  

Früherkennung und Prävention ist deshalb die beste Therapie. 

Dr. med. Volkan Aykaç, Facharzt für Innere Medizin und Oberarzt im Evangelischen Geriatriezentrum der Charité Berlin, erklärt Ihnen im Detail, wie Sie ein Delir erkennen, präventiv behandeln und therapieren - auch speziell bei Menschen mit Tumorerkrankung und Demenz. 

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Grundlagen 
  • Epidemiologie 
  • Klinische Symptomatik 
  • Diagnostik 
  • Risikofaktoren 
  • Delir bei Demenz
  • Delir bei Tumorerkrankungen 
  • Delir bei Pharmakotherapie 
  • Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes 
  • Differentialdiagnose der drei »D’s«
  • Therapie 
    • Nicht-pharmakologische Therapie 
    • Pharmakologische Therapie




    Häufig gestellte Fragen

    Wie unterscheidet sich ein Delir bei älteren Menschen von anderen Bewusstseinsstörungen im klinischen Alltag?

    Ein Delir tritt meist akut auf und äußert sich bei älteren Menschen häufig durch Verwirrtheit, Desorientierung und manchmal Halluzinationen. Es ist oft reversibel, erfordert jedoch eine rasche Diagnostik, um es von Demenz oder Depression zu unterscheiden und schnell dagegen vorzugehen.

    Welche Risikofaktoren für das Entstehen eines Delirs werden im Kurs speziell behandelt?

    Im Kurs werden typische Risikofaktoren wie Alter, vorbestehende Demenz, Polypharmazie, Infektionen, Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts sowie der Einfluss von Tumorerkrankungen und bestimmten Medikamenten umfassend erläutert. Die Berücksichtigung dieser Faktoren hilft, Delirsituationen frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

    Wie können Pflegekräfte ein Delir frühzeitig erkennen und welche Frühsymptome sollten im klinischen Setting beachtet werden?

    Personelle Veränderungen in der Wahrnehmung, Schlaf-Wach-Störungen, ausgeprägte Unruhe oder umgekehrt Apathie gehören zu den Warnzeichen eines beginnenden Delirs. Der Kurs zeigt, worauf Pflegekräfte bei geriatrischen Patienten besonders achten sollten und vermittelt strukturierte Beobachtungsinstrumente für die Früherkennung.

    Welche spezifischen Empfehlungen gibt es für die Delirprävention und Therapie bei Patientinnen und Patienten mit Demenz oder Tumorerkrankungen?

    Im Kurs wird vermittelt, wie präventive Maßnahmen wie eine angepasste Umgebung, Hydration und regelmäßige Orientierung auch bei Demenz und Tumorerkrankungen eingesetzt werden können. Zusätzlich werden spezifische Therapieansätze bei diesen Patientengruppen, sowohl nicht-pharmakologisch als auch medikamentös, besprochen.

    Wie wird der Umgang mit Delir in Bezug auf Pharmakotherapie und die Risiken bestimmter Medikamente thematisiert?

    Es werden typische Medikamente und ihre Nebenwirkungen im Hinblick auf Delirgefahr beleuchtet, insbesondere auch gängige Schlafmittel wie Zolpidem. Der Kurs liefert praxisnahe Hinweise zur sicheren Anwendung und Alternativen, um medikamentös induzierte Delirien zu vermeiden.

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    Referent

    Dr. med. Volkan Aykaç

    Dr. med. Volkan Aykaç

    4,7/5 (28.997 Bewertungen) · 10 Kurse Referentenbewertung
    Dr. med. Volkan Aykaç ist Facharzt für Innere Medizin und als Oberarzt im Evangelischen Geriatriezentrum der Charité Berlin tätig. Darüber hinaus steuert er dort seit 2015 als Lehrkoordinator die Aus- und Weiterbildung in der Geriatrie.

    Nicht nur seine umfassenden Erfahrungen und seine Leidenschaft im Umgang mit betagten Patienten zeichnen Dr. Aykaç aus. Er ist passionierter Musiker und steht seit vielen Jahren regelmäßig auf der Bühne. Seine Musik ist eine Mischung aus Reggae, Ska, HipHop und orientalischen Einflüssen. Es geht darin um Frieden, Liebe und Völkerverständigung. Die Einnahmen aus CD-Verkäufen, Konzerten und Charity-Aktionen spendet er einem guten Zweck.
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