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Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege

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4 Lernmodule (1:11 Std)

Hintergrundwissen und Beispiele aus der Praxis 17:28 Min
Erkennen, Risikobestimmung, Klassifizierung 13:05 Min
Entstehung und Prophylaxe 12:40 Min
Hilfsmittel 16:16 Min

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Zusammenfassung

Dekubitusprophylaxe nach Expertenstandard in ambulanter und stationärer Pflege: Pflegekräfte analysieren Risikofaktoren, beurteilen Hautzustand und setzen wirksame Maßnahmen zur Druckverteilung und Hilfsmittelwahl um, um Dekubitus gezielt vorzubeugen.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Pflegedienstleitung (PDL) Praxisanleiter Wohnbereichsleitung (WBL) Wundexperten Qualitätsmanagementbeauftragte (QMB)

Kursbeschreibung

Referent Gerhard Schröder präsentiert Ihnen den aktualisierten Expertenstandard »Dekubitusprophylaxe in der Pflege« (2. Aktualisierung 2017) und gibt Ihnen einen Einblick in die Landschaft der Antidekubitus-Hilfsmittel. 

Besonders im höheren Alter steigt das Risiko von Durchblutungsstörungen durch eine geringere Mobilität des Menschen an. Dies hat zufolge, dass der Hautzustand beeinträchtigt wird und sich somit die Wahrscheinlichkeit einer Dekubituswunde erhöht. Es ist daher besonders wichtig, Maßnahmen zu ergreifen, die die Eigenbewegung des Pflegebedürftigen fördern.

Erfahren Sie zum Beispiel, wie Sie einen Dekubitus durch Druckverteilung vorbeugen. Um prophylaktische Maßnahmen ergreifen zu können, müssen gefährdete Personengruppen im Voraus analysiert werden. Wichtig dabei ist zu beachten, dass das Risiko eines Dekubitus immer von der individuellen Situation des Pflegebedürftigen abhängt.

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Was ist ein Dekubitus?
  • Wie entsteht ein Dekubitus?
  • Was sind Risikofaktoren?
  • Wie integrieren Sie Dekubitusprophylaxe in der Pflege?
    • Wirkungsprinzip Druckverteilung
    • Matratzen (Hybridmatratze, mikroklimatische Matratze, Low-Air-Loss Systeme etc.)
    • Multizelluläre Sitzkissen

Häufig gestellte Fragen

Welche Maßnahmen zur Druckverteilung werden im Kurs vermittelt?

Im Kurs werden verschiedene Methoden zur Druckverteilung vorgestellt, insbesondere der gezielte Einsatz von speziellen Matratzen wie Hybridmatratzen, mikroklimatischen Matratzen und Low-Air-Loss-Systemen. Zusätzlich wird erläutert, wie multizelluläre Sitzkissen zur Vorbeugung eines Dekubitus beitragen können.

Wie kann das Risiko für Dekubitus bei pflegebedürftigen Menschen individuell eingeschätzt werden?

Der Kurs zeigt, wie Sie durch gezielte Risikoanalyse die individuell gefährdeten Personen identifizieren können. Dabei wird besonderer Wert auf die Einschätzung der Mobilität, des Hautzustands und weiterer Risikofaktoren gelegt.

Welche Rolle spielen Antidekubitus-Hilfsmittel in der täglichen Pflegepraxis?

Antidekubitus-Hilfsmittel wie spezielle Matratzen und Sitzkissen unterstützen die Druckverteilung und entlasten gefährdete Körperstellen. Der Kurs erläutert, welche Hilfsmittel für unterschiedliche Pflegesettings und Patientengruppen geeignet sind und wie sie korrekt angewendet werden.

Wie kann die Eigenbewegung von Pflegebedürftigen zur Dekubitusprophylaxe gefördert werden?

Der Kurs vermittelt effektive Strategien, um die Eigenbewegung von Pflegebedürftigen zu unterstützen, z.B. durch gezielte Aktivierungsmaßnahmen oder den Einsatz von Mobilitätshilfen. Dies ist ein zentraler Aspekt der Dekubitusprophylaxe, um das Risiko deutlich zu senken.

Was ist bei der Umsetzung des Expertenstandards Dekubitusprophylaxe im ambulanten und stationären Bereich zu beachten?

Im Kurs werden die Besonderheiten der Dekubitusprophylaxe sowohl für die ambulante als auch für die stationäre Pflege herausgearbeitet. Hierbei wird auf verschiedene organisatorische Voraussetzungen und die praktische Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen eingegangen.

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Referent

Gerhard Schröder

Gerhard Schröder

4,6/5 (55.075 Bewertungen) · 12 Kurse Referentenbewertung
Gerhard Schröder gehört zu den renommiertesten Wundexperten Deutschlands. Vor 20 Jahren gründete er die Akademie für Wundversorgung, die er bis heute als Direktor leitet und in der er als Dozent Bildungsmaßnahmen »von Experten für Experten« anbietet. Gerhard Schröder ist Gründungsmitglied der ICW (Initiative Chronische Wunden) sowie Mitglied im Beirat der Initiative Chronische Wunden e.V. und in der Expertengruppe der ICW.

Im Jahr 2004 hat er das erste ICW-Curriculum ins Leben gerufen und mitentwickelt. Seit vielen Jahren führt er Qualifizierungen zum »Pflegeexperten Dekubitus« und zum »Pflegeexperten chronische Wunden« durch. Seine Konzepte sind so erfolgreich, dass sie auch mit Anerkennung durch das österreichische Krankenpflegegesetz in Wien zugelassen sind.
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