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Kommunikation bei Menschen mit Demenz

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6 Lernmodule (41:06 Min)

Kommunikation bei Menschen mit Demenz 01:42 Min
Verläufe von Demenzerkrankungen 10:28 Min
Grundlagen der Kommunikation 09:00 Min
Ziele der Kommunikation 03:26 Min
Praktische Grundregeln der Kommunikation 08:46 Min

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Zusammenfassung

Kommunikation bei Menschen mit Demenz in der Tagespflege: Pflegende erfahren, wie sie sprachliche und nonverbale Techniken in ambulanter, stationärer Pflege und Eingliederungshilfe anwenden. Werthaltige Beziehungsgestaltung und Umgang mit unterschiedlichen Demenzstadien werden praxisnah vermittelt.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Praxisanleiter Fachkräfte in der Langzeitpflege Betreuungskräfte (§ 43b)

Kursbeschreibung

Sei es der Austausch von Informationen, das Stellen und Beantworten von Fragen oder Mitteilen von Gefühlen: Kommunikation ist die wichtigste Verbindung zwischen uns Menschen. Für ein erfolgreiches Miteinander muss Kommunikation jedoch wechselseitig stattfinden.

Kommunizieren wir mit Menschen mit Demenz, funktioniert diese Wechselseitigkeit je nach Demenzform und Verlauf der Erkrankung nur noch bedingt. Während Menschen mit einer leichten bis mittleren Demenz einfache, klare und kurze Sätze verstehen, wird nonverbale Kommunikation und das Zeigen von Emotionen bei Menschen mit einer schweren Demenz immer wichtiger. Dadurch wird das »WIE« etwas gesagt wird wichtiger als das »WAS«.

Dominik Bruch, Dozent und Berater für Pflegethemen beschreibt in diesem Schulungsvideo die verschiedenen Phasen der Kommunikation mit Menschen mit Demenz. Er erläutert die notwendigen Voraussetzungen, damit Kommunikation überhaupt gelingt und benennt die sprachlichen No-Goʹs im Pflegealltag. Als goldene Regel für eine gelungene Kommunikation mit Menschen mit Demenz gilt: Ein wertschätzender positiver Umgang schafft eine Atmosphäre zum Wohlfühlen und unterstützt beim Aufbau von Beziehungen.

Unser Tipp: Im Anhang haben wir für Sie vom Deutschen Grünen Kreuz die Stadien der Demenz mit möglichen Konsequenzen im Verhalten hinterlegt. 

Und: Als hilfreichen Link finden Sie die 11 Tipps zur besseren Verständigung mit Menschen mit Demenz. (Quelle: Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.)

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Einführung in die Kommunikation mit Menschen mit Demenz (MmD)
  • Verläufe der Demenz
  • Phasen der Demenz
  • Allgemeine Kommunikationsregeln
  • Ziele der Kommunikation mit MmD
  • Grundregeln für Kommunikation mit MmD

Häufig gestellte Fragen

Welche besonderen Herausforderungen gibt es bei der Kommunikation mit Menschen mit Demenz in verschiedenen Krankheitsphasen?

Je nach Stadium der Demenz verändern sich die Fähigkeiten zur Aufnahme und Weitergabe von Informationen deutlich. In frühen Phasen sind kurze, einfache Sätze hilfreich, während in fortgeschrittenen Stadien die nonverbale Kommunikation und emotionale Signale immer wichtiger werden.

Welche sprachlichen No-Go’s im Umgang mit Menschen mit Demenz werden im Kurs thematisiert?

Im Kurs werden sprachliche Verhaltensweisen vorgestellt, die besonders vermieden werden sollten, wie komplexe Aussagen, überforderndes Nachfragen oder konfrontierende Bemerkungen. Ziel ist es, die Gesprächsatmosphäre wertschätzend und verständnisvoll zu gestalten.

Wie kann ich durch nonverbale Kommunikation die Verständigung bei schwerer Demenz unterstützen?

Der Kurs zeigt, wie Gestik, Mimik, Berührungen und der Tonfall helfen können, auch ohne Worte Verständnis und Sicherheit zu vermitteln. Die bewusste Nutzung dieser nonverbalen Signale fördert das Wohlbefinden und die Beziehung zu Menschen mit fortgeschrittener Demenz.

Warum ist ein wertschätzender Umgang bei der Kommunikation mit Menschen mit Demenz besonders entscheidend?

Ein wertschätzender und positiver Umgang schafft Vertrauen und eine sichere Atmosphäre, was laut Kurs besonders wichtig für Menschen mit Demenz ist. So können sie sich besser öffnen und fühlen sich verstanden, was den Alltag für alle Beteiligten erleichtert.

Welche praktischen Tipps zur Verbesserung der Kommunikation mit Menschen mit Demenz werden vermittelt?

Im Kurs werden alltagsnahe Tipps wie die Verwendung klarer Sprache, Geduld und die Bedeutung von Ritualen erläutert. Außerdem gibt es Hinweise auf hilfreiche Materialien und Links, die den Transfer in die Praxis unterstützen.

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Referent

Dominik Bruch

Dominik Bruch

4,7/5 (69.736 Bewertungen) · 40 Kurse Referentenbewertung
Pflegewissenschaftler Dominik Bruch, M.Sc. in Versorgungsforschung, vermittelt seine jahrelangen Praxiserfahrungen in der klinischen und ambulanten Pflege heute als selbstständiger Dozent und Berater für Pflegethemen.
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