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Einfach erklärt: Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz
9 Lernmodule (55:38 Min)
Zusammenfassung
Expertenstandard Beziehungsgestaltung in stationärer & ambulanter Demenzpflege: Pflegeteams lernen, Struktur-, Prozess- und Ergebniskriterien praxisnah umzusetzen. Der Kurs vermittelt personzentrierte Ansätze, beziehungsfördernde Angebote und Hilfestellungen zur individuellen Handlungsplanung.
Kursbeschreibung
Pflegebedürftigen Menschen mit Demenz das Gefühl zu vermitteln, gehört, verstanden und angenommen zu sein - Das ist die Zielsetzung des Expertenstandards Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz.
Wie Sie die Anforderungen des Expertenstandards erfolgreich und sicher in Ihrer Pflege- und Betreuungspraxis umsetzen, das zeigt Ihnen die Beraterin für Pflegeunternehmen Dr. Mercedes Stiller in dieser Schulung.
Schritt für Schritt und ganz besonders praxisnah vermittelt Ihnen unsere Expertin, wie die Struktur-, Prozess- und Ergebniskriterien des Expertenstandards zu verstehen sind und gibt Ihnen mögliche Umsetzungsempfehlungen und Tipps für eine konkrete Handlungsplanung an die Hand.
Erfahren Sie auch, mit welchen Inhalten und Methoden Sie beziehungsfördernde Angebote gestalten, bei denen der Mensch mit Demenz mit all seinen Bedürfnissen im Vordergrund steht.
Gleich herunterladen und ausfüllen: Ein Handout mit Leitfragen für eine Verstehenshypothese im Rahmen einer Fallbesprechung finden Sie im Anhang des Kurses.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Grundlagen
- Personzentrierte Pflege
- Personsein nach Kitwood
- Psychische Bedürfnisse von Menschen mit Demenz
- PDCA-Zyklus
- Ebenen des Expertenstandards
- Struktur
- Prozess
- Ergebnis
- Verstehenshypothese im Rahmen einer Fallbesprechung
- Beziehungsfördernde Handlungsplanung
- Inhalte
- Methoden
- Netzwerkpartner
Häufig gestellte Fragen
Welche Schwerpunkte setzt der Expertenstandard Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz?
Der Expertenstandard legt besonderen Wert darauf, Menschen mit Demenz ein Gefühl von Verständnis, Akzeptanz und Gehörsein zu vermitteln. Dazu gehören die Förderung personzentrierter Pflege, eine individuelle Handlungsplanung sowie das Eingehen auf psychische Bedürfnisse.
Wie kann die strukturierte Umsetzung des Expertenstandards in der ambulanten und stationären Pflege gelingen?
Für eine erfolgreiche Umsetzung empfiehlt die Schulung ein strukturiertes Vorgehen anhand der Struktur-, Prozess- und Ergebniskriterien. Praxisnahe Beispiele und Handlungspläne helfen, Maßnahmen auf die jeweilige Versorgungssituation anzupassen.
Welche Rolle spielt die Verstehenshypothese bei der Fallbesprechung von Menschen mit Demenz?
Die Verstehenshypothese unterstützt das Pflegeteam dabei, individuelle Bedürfnisse und Verhaltensweisen besser zu deuten und angemessene Beziehungsangebote zu entwickeln. Sie dient als Leitfaden für fallbezogene Reflexion und die Ableitung gezielter Maßnahmen.
Wie wird der PDCA-Zyklus zur Qualitätsverbesserung in der Beziehungsgestaltung angewendet?
Der Kurs zeigt, wie der PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) genutzt wird, um Pflegeprozesse kontinuierlich zu überprüfen und anzupassen. Dies sichert die Qualität der beziehungsfördernden Maßnahmen und fördert eine nachhaltige Verbesserung der Pflegepraxis.
Wie können Methoden und Inhalte der beziehungsfördernden Angebote individuell angepasst werden?
Es werden verschiedene Methoden vorgestellt, mit denen Pflegende passgenaue Angebote für Menschen mit Demenz gestalten können. Dabei steht stets der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen und seiner Lebenssituation im Mittelpunkt der Handlungsplanung.
Referent