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Umgang mit COVID-19 in der Langzeitpflege: Gut vorbereitet für Herbst und Winter (Krisenkonzept beispielhaft nach § 113 SGB XI -Teilbereich Pandemie)

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6 Lernmodule (42:00 Min)

Daten zu COVID-19 in Deutschland 05:46 Min
Infektionsrisiko und schwere Verläufe - warum so wichtig in der Langzeitpflege? 05:53 Min
Erkennen von COVID-19-Infektionen bei pflegebedürftigen Personen 05:38 Min
Pflegerische Interventionsmaßnahmen bei COVID-19-Infektionen 04:10 Min
COVID-19 Teleberatung und Videosprechstunde 10:55 Min

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Zusammenfassung

COVID-19-Pandemieprävention in Langzeitpflege: Pflegekräfte nutzen praxisorientierte Krisenkonzepte gemäß § 113 SGB XI für ambulante und stationäre Pflege. Kurs vermittelt Risikoeinschätzung, Pflegeinterventionen und Telemedizin zur sicheren Versorgung bei SARS-CoV-2.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Pflegedienstleitung (PDL) Wohnbereichsleitung (WBL) Fachkräfte in der Langzeitpflege Betreuungskräfte (§ 43b) Einrichtungsleitung / Heimleitung

Kursbeschreibung

Akute Krisensituationen, wie u. a. anhaltende Stromausfälle, Brände oder Pandemien, können Einfluss auf die Versorgung Ihrer Pflegebedürftigen haben. Daher sind seit Juli 2022 Träger von Pflegeeinrichtungen der Langzeitpflege entsprechend der Maßstäbe und Grundsätze (MuG) nach § 113 SGB XI verpflichtet, in Absprache mit den Gefahrenabwehrbehörden ihrer Kommune ein Krisenkonzept vorzuhalten. Die Maßnahmen sind darauf auszurichten, im Falle einer Krise elementare körperliche und psychische Grundbedürfnisse der pflegebedürftigen Personen bestmöglich zu schützen. 

Im Fokus dieses Kurses steht der Teilbereich Pandemie mit den Fragen: Was haben wir aus der vergangenen Pandemie gelernt? Wie kann das aktuelle Wissen über SARS-CoV-2 auf die zu erwartende saisonale Trendentwicklung im Herbst und Winter angewendet werden? 

Unsere Expertin Sabine Hindrichs stellt Ihnen ein Konzept zum Umgang mit COVID-19 vor:  Anhand einer praktischen Prozessbeschreibung für die Langzeitpflege zeigt sie Ihnen entlang des Pflegeprozesses, wie Sie eine Risikoeinschätzung von pflegebedürftigen Personen vornehmen, wie Sie Symptome im Akutfall erkennen und dann lösungsorientiert handeln

Kombiniert mit dem Thema Telemedizin erhalten Sie einen Überblick zum Behandlungsplan bei SARS-CoV-2 Infektionen sowie zu den pflegerischen Interventionsmaßnahmen und der Versorgung von Pflegebedürftigen bis zum Ende der Behandlung im Falle einer Infektion.

TIPP: Eine Informationsbroschüre zur Prozessbeschreibung finden Sie zum Download im Kursanhang.

Hinweis: Ein Verzeichnis mit allen Quellen- und Literaturangaben ist ebenfalls im Anhang des Kurses hinterlegt. 

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Daten zu COVID-19 in Deutschland
  • Infektionsrisiko und schwere Verläufe 
    • Bedeutung für die Langzeitpflege
  • Erkennen von SARS-CoV-2-Infektionen bei pflegebedürftigen Personen
  • Pflegerische Interventionsmaßnahmen bei SARS-CoV-2-Infektionen
  • COVID-19 Teleberatung und Videosprechstunde
  • Pflegeprozesssteuerung

Häufig gestellte Fragen

Wie kann eine Risikoeinschätzung für COVID-19 bei pflegebedürftigen Personen in der Langzeitpflege durchgeführt werden?

Im Kurs wird eine praxiserprobte Prozessbeschreibung vorgestellt, anhand derer Sie individuelle Risikofaktoren und das Infektionsrisiko von Bewohnern systematisch einschätzen können. Dabei werden sowohl Vorerkrankungen als auch aktuelle Symptome und Kontaktverläufe berücksichtigt.

Welche pflegerischen Interventionsmaßnahmen werden im Akutfall einer SARS-CoV-2-Infektion empfohlen?

Es werden gezielte Interventionsmaßnahmen besprochen, wie etwa die Isolation von infizierten Personen, Hygienemaßnahmen, regelmäßige Vitalzeichenkontrollen sowie die Unterstützung bei der Atemwegspflege. Auch die psychische Betreuung und die Einbeziehung ärztlicher Maßnahmen sind wichtige Bestandteile.

Wie wird im Kurs der Nutzen von Telemedizin und Videosprechstunden bei COVID-19 in der Langzeitpflege vermittelt?

Der Kurs zeigt auf, wie Teleberatung und Videosprechstunden gezielt zur medizinischen und pflegerischen Versorgung bei Infektionen eingesetzt werden können. Sie lernen, wann und wie der Einsatz digitaler Angebote sinnvoll ist, um Infektionsketten zu minimieren und die Versorgung sicherzustellen.

Wie können Leitungskräfte ein Krisenkonzept nach § 113 SGB XI für den Pandemiefall umsetzen und dokumentieren?

Im Kurs erhalten Leitungskräfte eine strukturierte Anleitung zur Erstellung, Anpassung und Dokumentation eines Krisenkonzepts für den Pandemiefall, in Abstimmung mit den Vorgaben der MuG und der Zusammenarbeit mit Kommunalbehörden. Muster und Prozessbeschreibungen erleichtern die Umsetzung in der Praxis.

Worauf müssen Pflegekräfte beim Erkennen und Melden von Symptomen einer SARS-CoV-2-Infektion besonders achten?

Besonderes Augenmerk liegt auf der frühzeitigen Erkennung typischer und atypischer Symptome sowie der eindeutigen Dokumentation und schnellen Kommunikation innerhalb des Teams und mit externen Stellen. Der Kurs vermittelt praxisnahe Hinweise zur Beobachtung und zum strukturierten Meldeweg.

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Referent

Sabine Hindrichs

Sabine Hindrichs

4,5/5 (74.110 Bewertungen) · 20 Kurse Referentenbewertung
Die Gesundheits- und Krankenpflegerin Sabine Hindrichs ist seit 2009 ist freiberufliche Dozentin für die Fachthemen Pflege, Betreuung und Pflegemanagement.
Sie ist bundesweit unterwegs und führt Fortbildungen zu verschiedensten Themen durch. Zu ihren Spezialgebieten gehören beispielsweise das Strukturmodell, Expertenstandards, Mobilität sowie die Entwicklung von Konzepten für die Betreuung von Menschen mit Demenz.
Seit 2017 besitzt Sabine Hindrichs für den Bereich Pflege einen Lehrauftrag am Gerontologischen Institut der Universität Heidelberg. Ihre Leidenschaft für ihren Beruf spiegelt sich darüber hinaus in zahlreichen Veröffentlichungen rund um das Thema Pflege wider.
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