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HKP-Richtlinien in der ambulanten Pflege: Schwerpunkt Wundversorgung

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6 Lernmodule (37:43 Min)

HKP-Richtlinien in der ambulanten Pflege 07:26 Min
HKP-Richtlinien Wundversorgung 04:21 Min
Akute Wundversorgung Teil 1 07:30 Min
Akute Wundversorgung Teil 2 06:23 Min
Richtlinien und Rahmenempfehlungen Teil 1 08:10 Min

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Zusammenfassung

HKP-Richtlinien und Wundversorgung in der ambulanten Pflege: Ambulante Pflegedienste erhalten praxisbezogenes Wissen zu Verordnung, Spezialisierung, rechtlichen Neuerungen und differenzierter Versorgung akuter und chronischer Wunden im häuslichen Umfeld.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Pflegedienstleitung (PDL) Wundexperten Einsatzplanungspersonal (ambulante/stationäre Pflege)

Kursbeschreibung

Zukünftig sollen nur noch spezialisierte ambulante Pflegeeinrichtungen die Wundversorgung chronischer und schwer heilender Wunden zu Hause übernehmen.

Das regeln die Richtlinien zur Verordnung der Häuslichen Krankenpflege (HKP), die vom Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) überarbeitet und 2021 in Kraft getreten sind. 

Erfahren Sie in diesem Informationskurs alles Wichtige zu den Neuerungen, die jetzt auf Sie zukommen und was die Neugestaltung der Verordnungsmöglichkeit »Wundversorgung« für Ihre Praxis bedeutet. 

Unser Wundexperte Gerhard Schröder zeigt Ihnen die Vor- und Nachteile der Spezialisierung auf und gibt Ihnen praktische Empfehlungen zum weiteren Vorgehen an die Hand. 

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Was sind die HKP-Richtlinien? 
    • Für wen gelten sie?
  • Unterscheidung zwischen akuten und chronischen Wunden
  • Positionswechsel zur Dekubitusbehandlung
  • Anleitung
  • Chancen und Risiken für Pflegedienste
  • Empfehlungen zum Vorgehen

Häufig gestellte Fragen

Welche Änderungen bringen die neuen HKP-Richtlinien für die Wundversorgung in der ambulanten Pflege?

Die neuen HKP-Richtlinien regeln, dass zukünftig nur noch spezialisierte ambulante Pflegedienste die Versorgung von chronischen und schwer heilenden Wunden übernehmen dürfen. Das bedeutet für bestehende Einrichtungen, dass sie spezielle Qualifikationen oder Kooperationen nachweisen müssen, um weiterhin Wundversorgungen durchführen zu können.

Wie wirkt sich die Unterscheidung zwischen akuten und chronischen Wunden auf die Verordnungspraxis aus?

Die HKP-Richtlinien definieren klare Unterschiede zwischen akuten und chronischen Wunden, was Auswirkungen auf die Verordnung und die Zuständigkeit der Pflege hat. Nur bei chronischen und schwer heilenden Wunden ist eine spezialisierte Versorgung durch entsprechend qualifizierte Dienste vorgeschrieben.

Was müssen ambulante Pflegedienste beachten, um weiterhin Wundversorgung erbringen zu dürfen?

Ambulante Pflegedienste müssen nachweisen, dass sie über spezialisierte Fachkompetenz und gegebenenfalls Kooperationen mit entsprechenden Experten verfügen. Außerdem ist eine regelmäßige Weiterbildung im Bereich Wundversorgung notwendig, um die Vorgaben der neuen HKP-Richtlinien zu erfüllen.

Welche praktischen Empfehlungen gibt der Kurs für die Umsetzung der neuen HKP-Richtlinien?

Der Kurs bietet konkrete Hinweise, wie Pflegedienste interne Prozesse anpassen und Mitarbeitende qualifizieren können. Er zeigt zudem auf, wie man Chancen nutzt, Kooperationen eingeht und auf die neuen Anforderungen gezielt reagiert.

Welche Chancen und Risiken ergeben sich für Pflegedienste aus der Spezialisierung auf Wundversorgung?

Durch die Spezialisierung entstehen für Dienste neue Marktchancen, aber auch Herausforderungen hinsichtlich Qualifikation und Ressourceneinsatz. Der Kurs erläutert, wie Pflegedienste diese Veränderungen strategisch nutzen und welche Risiken sie dabei im Blick behalten sollten.

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Referent

Gerhard Schröder

Gerhard Schröder

4,6/5 (55.076 Bewertungen) · 12 Kurse Referentenbewertung
Gerhard Schröder gehört zu den renommiertesten Wundexperten Deutschlands. Vor 20 Jahren gründete er die Akademie für Wundversorgung, die er bis heute als Direktor leitet und in der er als Dozent Bildungsmaßnahmen »von Experten für Experten« anbietet. Gerhard Schröder ist Gründungsmitglied der ICW (Initiative Chronische Wunden) sowie Mitglied im Beirat der Initiative Chronische Wunden e.V. und in der Expertengruppe der ICW.

Im Jahr 2004 hat er das erste ICW-Curriculum ins Leben gerufen und mitentwickelt. Seit vielen Jahren führt er Qualifizierungen zum »Pflegeexperten Dekubitus« und zum »Pflegeexperten chronische Wunden« durch. Seine Konzepte sind so erfolgreich, dass sie auch mit Anerkennung durch das österreichische Krankenpflegegesetz in Wien zugelassen sind.
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