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Alltagswunden Teil 2: Thermische Wunden, OP-, palliative und peristomale Wunden
4 Lernmodule (36:38 Min)
Zusammenfassung
Alltagswunden versorgen in Pflege und Klinik: Der Kurs vermittelt praxisnah die Behandlung thermischer Wunden, OP-Wundheilungsstörungen, palliativer und peristomaler Wunden für ambulante, stationäre und spezialisierte Pflegebereiche.
Kursbeschreibung
Im 2. Teil des Kursduos zum Thema Alltagswunden erklärt Wundexperte Gerhard Schröder im Detail, wie Sie Verbrennungen, Verbrühungen, Erfrierungen, Wundheilungsstörungen bei OP-Wunden, palliative und peristomale Wunden richtig versorgen.
Verbrennungen und Verbrühungen kommen in jedem Alter immer wieder vor - schnell ist es passiert - am Herd, Grill, Kamin oder durch heißes Wasser. Aber auch Strahlen und Medikamente können zu einer nicht thermischen Verbrennung führen.
Erfahren Sie, welche Auswirkungen zu hohe oder zu niedrige Temperaturen auf den Körper haben können, welche Behandlungsmöglichkeiten es bei den verschiedenen Alltagswunden gibt und wie Sie auch mit nicht heilenden Wunden richtig umgehen können.
TIPP: Teil 1 des Kursduos »Alltagswunden richtig versorgen« steht Ihnen in der Kursbibliothek zur Verfügung.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Verbrennungen
- Kompressionstherapie
- Verbrühungen
- Wundheilungsstörungen bei OP-Wunden
- Systemische Störfaktoren
- Lokale Störfaktoren
- Wunddehiszenzen Grad 1 - 3
- Narbenbildung und Keloide
- Palliative Wunden
- Peristomale Wunden
- Tracheostoma
- PEG
Häufig gestellte Fragen
Welche Besonderheiten sind bei der Versorgung von thermischen Wunden wie Verbrennungen und Verbrühungen zu beachten?
Thermische Wunden erfordern je nach Schweregrad eine gezielte Erstversorgung, zum Beispiel durch sofortiges Kühlen mit lauwarmem Wasser und das Vermeiden von Hausmitteln wie Mehl oder Öl. Im Kurs erfahren Sie, welche Maßnahmen in den verschiedenen Pflegesettings wichtig sind und wie Sie Komplikationen wie Infektionen frühzeitig erkennen.
Wie kann ich in der Praxis Wundheilungsstörungen nach Operationen sicher erkennen und angemessen behandeln?
Wundheilungsstörungen bei OP-Wunden äußern sich oft durch Rötung, Schwellung, Schmerzen oder ungewöhnliche Sekretion. Der Kurs erläutert die Unterscheidung lokaler und systemischer Störfaktoren sowie konkrete Ansätze zur Förderung der Heilung und Prävention von Wunddehiszenzen.
Worin unterscheidet sich die Versorgung palliativer Wunden von anderen chronischen Wunden?
Palliative Wunden treten häufig bei schwerstkranken Patienten auf, bei denen Symptomkontrolle und Lebensqualität im Vordergrund stehen. Im Kurs werden angepasste Maßnahmen zur Schmerzlinderung, Geruchskontrolle und psychosozialen Begleitung vorgestellt, um Betroffene bestmöglich zu unterstützen.
Was ist bei peristomalen Wunden und der Pflege von Stomata zu beachten?
Peristomale Wunden erfordern besondere Aufmerksamkeit, um Hautreizungen, Undichtigkeiten und Infektionen vorzubeugen. Der Kurs vermittelt aktuelle Fachkenntnisse zur Auswahl passender Hilfsmittel, Hautschutz und Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit im Pflegealltag.
Welche Rolle spielt die Kompressionstherapie im Zusammenhang mit Alltagswunden und wie wird sie sachgerecht durchgeführt?
Die Kompressionstherapie ist bei bestimmten Alltagswunden, zum Beispiel zur Unterstützung der Heilung oder bei Schwellungen, sehr effektiv. Der Kurs erläutert Indikationen, Kontraindikationen sowie die fachgerechte Durchführung und Überwachung der Kompression in verschiedenen Versorgungsformen.
Referent
Gerhard Schröder
Im Jahr 2004 hat er das erste ICW-Curriculum ins Leben gerufen und mitentwickelt. Seit vielen Jahren führt er Qualifizierungen zum »Pflegeexperten Dekubitus« und zum »Pflegeexperten chronische Wunden« durch. Seine Konzepte sind so erfolgreich, dass sie auch mit Anerkennung durch das österreichische Krankenpflegegesetz in Wien zugelassen sind.