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Dekubitusprophylaxe: Praktische Positionierungsmethoden
4 Lernmodule (21:58 Min)
Zusammenfassung
Dekubitusprophylaxe in der Pflege: Praktische Positionierungsmethoden für ambulante, stationäre und klinische Versorgungsbereiche. Pflegekräfte erlernen 30-Grad-, 135-Grad-, Schiefe-Ebene- und Vier-Kissen-Positionierungen zur effektiven Druckentlastung und Erhaltung der Spontanbeweglichkeit.
Kursbeschreibung
Dekubitusprophylaxe am Probanden: Der optimale Refresher für Ihre Pflegepraxis!
In diesem Video lernen Sie die wichtigsten Positionierungen wie die 30-Grad-Lagerung, die 135-Grad-Lagerung, die Schiefe Ebene oder die Vier-Kissen-Methode kennen, um den Druck auf die gefährdeten Körperregionen möglichst zu minimieren und dabei die Spontanbeweglichkeit zu erhalten.
Anschaulich zeigt Ihnen Herr Huhn direkt am Probanden, wie Sie die einzelnen Positionen durchführen und welche Hilfsmittel dafür notwendig sind, damit Sie in Ihrem täglichen Pflegealltag mehr Sicherheit im Umgang mit der Dekubitusprophylaxe gewinnen.
Für Sie zum Download: Ein Glossar mit Fachbegriffen und Definitionen finden Sie im Anhang.
Sie möchten Ihr Theoriewissen auffrischen? Dann schauen Sie auch den Kurs »Theoretische Grundlagen zur Dekubitusprophylaxe« mit Herrn Huhn.
Lernziele:
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Grundzüge der Dekubitusprophylaxe
- 30-Grad-Positionierung
- 135-Grad-Positionierung
- Positionierung in schiefer Ebene
- Die Vier-Kissen-Methode
Häufig gestellte Fragen
Wie kann die 30-Grad-Positionierung effektiv zur Dekubitusprophylaxe eingesetzt werden?
Die 30-Grad-Positionierung entlastet gefährdete Körperstellen, indem der Druck von exponierten Knochenpunkten wie dem Kreuzbein genommen wird. Im Kurs lernen Sie, diese Lagerung korrekt umzusetzen und individuelle Anpassungen für verschiedene Patientensituationen vorzunehmen.
Welche Hilfsmittel werden für die Vier-Kissen-Methode empfohlen und wie unterstützen sie die Druckentlastung?
Die Vier-Kissen-Methode nutzt gezielt platzierte Kissen, um den Körper zu stabilisieren und Druckpunkte zu minimieren. Im Kurs wird gezeigt, welche Kissengrößen und -formen sich am besten eignen und wie Sie diese optimal am Probanden anlegen.
Für welche Patientengruppen ist die Positionierung in schiefer Ebene besonders geeignet?
Die schiefe Ebenenlagerung eignet sich vor allem für Patienten mit einem erhöhten Dekubitusrisiko, etwa in der Intensivpflege oder Palliativpflege. Sie verbessert die Hautdurchblutung und erleichtert gezielte Bewegungsimpulse, was im Kurs praxisnah demonstriert wird.
Wie kann im Pflegealltag die Spontanbeweglichkeit trotz regelmäßiger Umlagerung erhalten bleiben?
Im Kurs erfahren Sie, wie Sie Positionierungswechsel so gestalten, dass die Selbständigkeit und Mobilität der Pflegebedürftigen gefördert werden. Ziel ist es, die Eigenbewegung trotz notwendiger Prophylaxemaßnahmen zu unterstützen und nicht einzuschränken.
Welche praxisnahen Tipps gibt der Kurs zur Anwendung von Positionierungsmethoden in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen?
Der Videokurs vermittelt, wie Sie die vorgestellten Lagerungstechniken flexibel an räumliche und personelle Gegebenheiten in unterschiedlichen Versorgungsformen anpassen. Dazu gehören Hinweise zur Teamarbeit und zur Auswahl geeigneter Hilfsmittel im jeweiligen Setting.
Referent
Siegfried Huhn
Seit 1988 arbeitet er freiberuflich in der Pflegeberatung, Fortbildung und Qualitätsentwicklung mit den Schwerpunkten gerontologische Pflege und betriebliche Gesundheitsfürsorge. Er ist aktives Mitglied in der Expertengruppe zur Entwicklung nationaler Expertenstandards.
Im Jahr 2020 wurde aufgrund seiner herausragenden Arbeit und seines Engagements in der Pflege mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Seine Erkenntnisse veröffentlicht er regelmäßig in Fachzeitschriften und Büchern.