Online Fortbildung
Geistige Behinderung und Angststörungen
6 Lernmodule (34:21 Min)
Zusammenfassung
Angst- und Zwangsstörungen bei geistiger Behinderung im Fokus: Der Kurs vermittelt, wie Ängste und Zwangserkrankungen bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung entstehen, sich äußern und welche praxisnahen Strategien im Umgang in Pflege, Eingliederungshilfe und Klinik wirksam sind.
Kursbeschreibung
Ob vor Höhe, zu engen Räumen oder der Dunkelheit: Ängste nicht nur völlig normal, sondern auch ein Schutzmechanismus, der uns vor gefährlichen Situationen warnt.
Doch was passiert, wenn Ängste zur Krankheit werden? Ganz konkret: Was bedeutet eine Angst- und Zwangsstörung für Menschen mit geistiger Behinderung?
Die Dipl. Pädagogin Dr. Brita Schirmer gibt Ihnen die Antwort: Erfahren Sie auf eindrucksvolle Weise, wie Menschen mit geistiger Behinderung Ängste ausdrücken, wie dieser ungewöhnlich lange und starke Angstzustand überhaupt entsteht und wie Sie in Ihrer Praxis bei Menschen mit Angst- oder Zwangsstörung richtig reagieren.
Unbedingt herunterladen: Ein Handout mit praktischen Hinweisen zum Umgang mit Menschen mit Angststörung finden Sie im Kursanhang.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Was sind Ängste genau und wie entstehen sie?
- Wann spricht man von einer Angststörung?
- Wie äußert sich das Angstverhalten?
- Die wichtigsten Formen von Angststörungen
- Ein richtiger Umgang mit Angststörungen
- Zwangsstörungen und ihre Verhaltensmuster
- Umgang mit Zwangsstörungen
Häufig gestellte Fragen
Wie äußern sich Angst- oder Zwangsstörungen bei Menschen mit geistiger Behinderung?
Angst- und Zwangsstörungen zeigen sich bei Menschen mit geistiger Behinderung oft durch auffälliges oder verändertes Verhalten, wie Rückzug, Aggressivität oder stereotype Handlungen. Die Symptome können anders sein als bei Menschen ohne Behinderung und werden im Kurs praxisnah erklärt.
Welche Formen von Angststörungen werden im Kurs behandelt?
Im Kurs werden verschiedene Formen von Angststörungen vorgestellt, darunter spezifische Phobien wie Höhenangst oder Platzangst sowie generalisierte Angststörungen. Zudem werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu Zwangsstörungen thematisiert.
Wie kann ich als Pflegekraft im Alltag angemessen auf Angstverhalten bei Menschen mit geistiger Behinderung reagieren?
Sie lernen, wie Sie Angstverhalten frühzeitig erkennen und förderliche Umgangsweisen anwenden können, um die Betroffenen zu stabilisieren. Der Kurs vermittelt Strategien, mit denen Sie in der jeweiligen Pflegesituation angemessen reagieren können.
Welche typischen Verhaltensmuster bei Zwangsstörungen werden im Kurs erläutert?
Es werden typische Verhaltensmuster wie wiederholte Rituale, Kontrollhandlungen oder zwanghaftes Ordnen anschaulich dargestellt. Sie erhalten Hinweise darauf, wie diese Muster im pflegerischen Alltag erkannt und eingeordnet werden können.
Gibt es praxisnahe Materialien für den Umgang mit Angststörungen im Kurs?
Ja, zum Kurs gehört ein herunterladbares Handout mit praktischen Hinweisen für den Umgang mit Menschen mit Angststörung. Dieses Material unterstützt Sie bei der Umsetzung der Kursinhalte im Pflegealltag.
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