Online Fortbildung
Gemeinschaft fördern in der Pandemie: Das Mögliche möglich machen
3 Lernmodule (8:49 Min)
Zusammenfassung
Gemeinschaft stärken in Pandemiezeiten: Pflegeteams und Mitarbeitende in ambulanter und stationärer Pflege lernen, soziale Teilhabe trotz Einschränkungen zu ermöglichen, Sterbende empathisch zu begleiten und persönliche Resilienz für den Arbeitsalltag zu fördern.
Kursbeschreibung
Erfahren Sie, wie Sie mit Ihren Pflegebedürftigen gemeinschaftlich durch die Krise gehen, Menschen in der Sterbephase begleiten, sich selbst stärken können und »das Mögliche möglich machen«.
Doch was bedeutet, das Mögliche möglich zu machen?
Wir alle in der Pflege kennen sie: Die Krankenschwester und Autorin Liliane Juchli. Wie keine andere hat die Ordensschwester die Geschichte der Pflege geprägt. “In Krisensituationen machen wir das, was möglich ist.“, so Juchli. Inzwischen ist die 87-jährige infolge einer Corona-Infektion verstorben.
Der Gesundheitswissenschaftler Siegfried Huhn greift ihr Zitat auf und veranschaulicht, was Sie in der Praxis wirklich möglich machen können. Dieser Kurs zeigt Ihnen, wie Sie Gemeinschaft trotz Besuchsverbot fördern, was Sterbende bewegt und wie Sie durch Resilienz Ihre Fähigkeiten stärken.
Unbedingt ausdrucken und ab an die Pinnwand: Bleiben Sie resilient und nutzen Sie den Merkzettel für gute Laune und Energie für Ihren Alltag im Anhang des Kurses unter Details für sich und Ihre Kollegen.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Gemeinschaft fördern
- Menschen in der Sterbephase
- Resilienz
Häufig gestellte Fragen
Wie kann in der ambulanten und stationären Pflege Gemeinschaft trotz pandemiebedingter Einschränkungen gefördert werden?
Im Kurs werden praxisnahe Strategien vermittelt, wie Sie trotz Besuchsverbot und Abstandsregeln ein Gefühl von Gemeinschaft und Verbundenheit schaffen können. Dabei spielen kreative Kommunikationswege, gemeinschaftsbildende Aktivitäten und ein umfassender Blick auf die Ressourcen der Pflegebedürftigen eine zentrale Rolle.
Welche besonderen Bedürfnisse von Menschen in der Sterbephase werden im Kurs thematisiert?
Der Kurs zeigt auf, wie Pflegende Menschen in der Sterbephase besonders begleiten und unterstützen können. Besondere Aufmerksamkeit liegt auf emotionalen und psychosozialen Bedürfnissen sowie auf der respektvollen Gestaltung individueller Abschiedsprozesse, trotz eingeschränkter Kontaktmöglichkeiten.
Welche praktischen Tipps zur Resilienzstärkung erhalten Teilnehmende im Kurs?
Es werden verschiedene Methoden vorgestellt, um die eigene Resilienz zu fördern und auch im belastenden Pflegealltag widerstandsfähig und handlungsfähig zu bleiben. Dazu gehören alltagsnahe Übungen, Tipps zur Selbstfürsorge und der Einsatz eines Merkzettels zur Stärkung der eigenen Ressourcen.
Wie kann Verwaltungspersonal in der Pflege zur Förderung von Gemeinschaft beitragen?
Neben pflegerischen Maßnahmen gibt der Kurs auch Hinweise, wie Verwaltungskräfte durch gute Organisation und kreative Planung unterstützende Rahmenbedingungen für gemeinschaftliche Aktivitäten schaffen können. Dies hilft dem gesamten Team, in Krisenzeiten flexibler und solidarischer zu agieren.
Was versteht der Kurs unter »das Mögliche möglich machen« in der Pflegepraxis während einer Pandemie?
Der Kurs erläutert, wie Pflegende selbst unter schwierigen Bedingungen pragmatische und kreative Lösungen finden können, um das Wohlbefinden der Pflegebedürftigen zu verbessern. Dabei wird das bekannte Zitat von Liliane Juchli als Leitmotiv genutzt, um Mut zur eigenen Handlungskompetenz zu fördern.
Referent
Siegfried Huhn
Seit 1988 arbeitet er freiberuflich in der Pflegeberatung, Fortbildung und Qualitätsentwicklung mit den Schwerpunkten gerontologische Pflege und betriebliche Gesundheitsfürsorge. Er ist aktives Mitglied in der Expertengruppe zur Entwicklung nationaler Expertenstandards.
Im Jahr 2020 wurde aufgrund seiner herausragenden Arbeit und seines Engagements in der Pflege mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Seine Erkenntnisse veröffentlicht er regelmäßig in Fachzeitschriften und Büchern.