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Herpes zoster (Gürtelrose): Infektionsverlauf, Risikogruppen, Therapie
3 Lernmodule (15:54 Min)
Zusammenfassung
Herpes zoster in Pflege und Klinik: Kurs vermittelt Infektionsverlauf, Risikogruppen, klinische Bilder und Therapieoptionen für Gürtelrose. Teilnehmende erhalten praxisnahe Kenntnisse zu Prävention, Diagnose, Komplikationen und Impfmaßnahmen in allen Versorgungsformen.
Kursbeschreibung
»Wenn sich der Gürtel schließt, dann ist es vorbei.« Diese Aussage kennen Sie wahrscheinlich auch. Doch was hat es damit auf sich?
Genau das erfahren Sie von unserer Expertin Dr. Mareike Alter in diesem Kurs. Die weltweit verbreitete Viruserkrankung »Herpes zoster«, auch bekannt als Gürtelrose, tritt häufig bei älteren Menschen auf. Die Erkrankung zeigt sich oft als schmerzhafter Hautausschlag mit einhergehenden Hautbläschen. Sie ist meist durch einen milden Verlauf geprägt, kann aber auch langanhaltende Komplikationen wie Neuralgien mit sich bringen.
Praxisnah informiert Sie die Oberärztin der Dermatologie über die klinischen Bilder dieser Erkrankung und zeigt Ihnen anhand von Fallbeispielen, wie Sie Herpes zoster frühzeitig erkennen. Erhalten Sie Wissen über Ursachen, Entstehung und Übertragungswege sowie Einblicke in Therapieformen, Komplikationen und vor allem Präventivmaßnahmen, wie Impfungen.
Zum Download im Kursanhang:
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Ein Glossar mit allen wichtigen Fachbegriffen
- RKI-Faktenblätter zur Herpes-zoster-Impfung
- Praktische Informationen für den Umgang mit erkrankten Personen
- Übertragungswege und Infektionsverläufe
- Inkubationszeit
- Klinisches Bild
- Diagnose
- Verlaufsformen
- Komplikationen
- Therapie
- Risikogruppen
- Informationen zur Prävention
Häufig gestellte Fragen
Welche klassischen Symptome deuten auf eine Infektion mit Herpes zoster hin?
Typische Symptome von Herpes zoster sind ein schmerzhafter Hautausschlag, der meist nur auf einer Körperseite auftritt, sowie Bläschenbildung. Oft gehen schon einige Tage vorher örtliche Schmerzen und ein Brennen voraus.
Welche Personengruppen gelten als Risikogruppen für die Entwicklung von Gürtelrose?
Vor allem Menschen über 50 Jahre, immungeschwächte Personen und Patienten mit chronischen Erkrankungen sind besonders gefährdet, an Herpes zoster zu erkranken. Auch Personen mit bestimmten Vorerkrankungen im Bereich des Nervensystems zählen zu den Risikogruppen.
Wie wird Herpes zoster im pflegerischen Alltag frühzeitig erkannt?
Ein aufmerksames Beobachten der Haut auf einseitige, bandförmige Ausschläge und das Ansprechen auf neu aufgetretene Schmerzen sind entscheidend. Fallbeispiele im Kurs demonstrieren, wie Sie erste Anzeichen sicher deuten können.
Welche Präventionsmaßnahmen gegen Herpes zoster werden im Kurs vorgestellt?
Der Kurs informiert ausführlich über die Schutzimpfung, die laut RKI für bestimmte Altersgruppen empfohlen wird. Zudem werden praktische Hygienemaßnahmen und der Umgang mit betroffenen Personen thematisiert.
Welche Informationen erhalten Teilnehmende zur Therapie und den möglichen Komplikationen einer Herpes-zoster-Infektion?
Teilnehmende lernen die gängigen medikamentösen Behandlungsoptionen und die Versorgung der betroffenen Hautstellen kennen. Es wird außerdem vermittelt, wie Komplikationen wie Post-Zoster-Neuralgien frühzeitig erkannt und behandelt werden können.
Referent