Online Fortbildung
Pneumonieprophylaxe: Theorie & Praxis
4 Lernmodule (11:58 Min)
Zusammenfassung
Pneumonieprophylaxe in ambulanter, stationärer Pflege und Klinik: Pflegekräfte lernen Ursachen, Risikofaktoren und prophylaktische Maßnahmen zur Lungenentzündungsvorbeugung kennen. Praktische Atemtrainer-Anwendung und atemunterstützende Lagerungen werden vermittelt.
Kursbeschreibung
Pneumonieprophylaxen dienen in der Pflege und Medizin der Vorbeugung einer Pneumonie, auch allgemein als Lungenentzündung bekannt. Diese kann vor allem im Alter lebensgefährlich sein.
Was Sie prophylaktisch tun können, zeigt Ihnen die Pflegeexpertin Daniela Triebsch praktisch am Probanden. Erfahren Sie, welche Ursachen und Risikofaktoren zu einer Pneumonie führen, wie Sie einen SMI-Trainer (Atemtrainer) richtig einsetzen und welche Maßnahmen der Pneumonieprophylaxe durchgeführt werden können, damit die optimale Belüftung der Lunge erhalten bleibt.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Definitionen
- Ursachen
- Risikofaktoren
- Übersicht prophylaktischer Maßnahmen
- Praktische Anwendung des SMI-Trainers
- Atemunterstützende VAT-Lagerungen mit praktischer Durchführung
Häufig gestellte Fragen
Welche Risikofaktoren für die Entstehung einer Pneumonie werden im Kurs thematisiert?
Im Kurs werden alters- und krankheitsbedingte Risikofaktoren sowie immobilitätsbezogene Ursachen für eine Pneumonie detailliert vorgestellt. Dabei wird besonders auf die Gefährdungssituation in der Pflege eingegangen.
Wie wird der Einsatz eines SMI-Trainers in der Pneumonieprophylaxe praktisch vermittelt?
Im Kurs lernen Sie Schritt für Schritt, wie Sie einen SMI-Trainer korrekt einsetzen, um die bestmögliche Belüftung der Lunge zu fördern. Die Anwendung wird an einer Modellperson demonstriert, sodass Sie die Handhabung auch in der Praxis sicher durchführen können.
Welche prophylaktischen Maßnahmen gegen Pneumonie werden behandelt und wie unterscheiden sich diese?
Sie erhalten einen Überblick über verschiedene Maßnahmen zur Pneumonieprophylaxe, wie gezielte Atemübungen, Mobilisation und atemunterstützende Lagerungen. Die Unterschiede sowie die spezifischen Einsatzgebiete der jeweiligen Methoden werden praxisnah erklärt.
Welche Bedeutung haben atemunterstützende VAT-Lagerungen in der Pflegepraxis?
Atemunterstützende VAT-Lagerungen helfen dabei, die Lungenbelüftung zu optimieren und das Sekretmanagement zu fördern. Im Kurs erfahren Sie, wie diese Lagerungen korrekt durchgeführt werden und wann sie am wirksamsten sind.
Eignet sich der Kurs auch für den Einsatz in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie in der Klinik?
Ja, die vermittelten Prophylaxemaßnahmen und praktischen Übungen sind für die Anwendung in der ambulanten und stationären Pflege genauso wie im klinischen Umfeld geeignet und lassen sich in den jeweiligen Settings individuell anpassen.
Referent
Daniela Triebsch
Als selbständige Beraterin und Dozentin im Bereich der Altenpflege bietet die Pflegeexpertin seit vielen Jahren Lesungen und Vorträge sowie Schulungen für Auszubildende, Pflegekräfte und Leitungspersonal an.
2015 verfasste sie den Ratgeber »Sie wollen mich doch vergiften! Der ganz normale Wahnsinn in der Altenpflege« – ein Begleitbuch, das die Pflegepraxis erleichtern soll und zudem motiviert umzudenken und zu handeln.