Online Fortbildung
Obstipationsprophylaxe
1 Lernmodul (00:03:32)
Zusammenfassung
Obstipationsprophylaxe in der Tagespflege: Pflegende erkennen Risikofaktoren und Symptome der Verstopfung und wenden wirksame, auch alternative Maßnahmen zur Prävention an. Der Kurs vermittelt praxisnahe Strategien für ambulante und stationäre Pflegeformen.
Kursbeschreibung
Die Obstipation hat enorme Auswirkungen auf die Lebensqualität des Menschen. Als Tabuthema wird jedoch oft nicht darüber gesprochen. Und so liegen nur Schätzungen vor, dass ca. ¾ aller pflegebedürftigen Bewohner Mittel einnehmen, die einer Obstipation vorbeugen sollen.
In diesem Kompaktkurs erklärt Ihnen die Pflegeexpertin Daniela Triebsch für Ihre Pflegepraxis, wie Sie eine Obstipation bei Bewohnern erkennen und welche Risikofaktoren eine Obstipation fördern.
Erfahren Sie auch, welche alternativen, aber dennoch wirksamen Maßnahmen es neben der medikamentösen Obstipationsprophylaxe gibt und wie Sie diese ganz einfach in Ihren Pflegealltag integrieren können.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Symptome einer Obstipation (Verstopfung)
- Risikofaktoren
- Alternative prophylaktische Maßnahmen
Häufig gestellte Fragen
Wie erkenne ich als Pflegekraft frühzeitig die Symptome einer Obstipation bei Bewohnern?
Im Kurs lernen Sie, auf typische Symptome wie reduzierte Stuhlfrequenz, trockenen und harten Stuhl sowie Bauchschmerzen oder Völlegefühl zu achten. Außerdem wird vermittelt, wie Veränderungen im Stuhlverhalten dokumentiert und kommuniziert werden können.
Welche Risikofaktoren zur Entwicklung einer Obstipation werden im Kurs besprochen?
Es werden verschiedene Risikofaktoren wie Immobilität, bestimmte Medikamente, Flüssigkeitsmangel und ballaststoffarme Ernährung thematisiert. Der Kurs gibt Hinweise, wie diese Faktoren in der Pflege erkannt und adressiert werden können.
Welche nicht-medikamentösen Maßnahmen zur Obstipationsprophylaxe werden vorgestellt?
Im Kurs erfahren Sie, wie Bewegung, ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie eine ballaststoffreiche Ernährung bei der Vorbeugung von Verstopfung helfen können. Es werden zudem alltagstaugliche Tipps zur Förderung der Darmgesundheit gegeben.
Wie kann ich alternative prophylaktische Maßnahmen in den ambulanten und stationären Pflegealltag integrieren?
Der Kurs zeigt praxisnahe Beispiele, wie Sie durch kleine Veränderungen in der Tagesstruktur, gezielte Flüssigkeitsgabe und unterstützende Bewegungsangebote die Obstipationsprophylaxe in verschiedenen Settings umsetzen können. Dabei wird auch auf mögliche Hindernisse und deren Überwindung eingegangen.
Gibt es Besonderheiten bei der Obstipationsprophylaxe in der Tagespflege?
Ja, im Bereich Tagespflege legt der Kurs besonderen Wert auf die Zusammenarbeit mit Angehörigen und dem multiprofessionellen Team. Sie erhalten Empfehlungen für Tagesstrukturen, die eine regelmäßige Toilettennutzung und Ernährungsmaßnahmen unterstützen.
Referent
Daniela Triebsch
Als selbständige Beraterin und Dozentin im Bereich der Altenpflege bietet die Pflegeexpertin seit vielen Jahren Lesungen und Vorträge sowie Schulungen für Auszubildende, Pflegekräfte und Leitungspersonal an.
2015 verfasste sie den Ratgeber »Sie wollen mich doch vergiften! Der ganz normale Wahnsinn in der Altenpflege« – ein Begleitbuch, das die Pflegepraxis erleichtern soll und zudem motiviert umzudenken und zu handeln.