Online Fortbildung
Hygieneanforderungen in der ambulanten und stationären Eingliederungshilfe
5 Lernmodule (52:32 Min)
Zusammenfassung
Hygieneanforderungen in der Eingliederungshilfe praxisnah umsetzen: Fachkräfte lernen Risikobewertung, gesetzliche Grundlagen und spezielle Hygienemaßnahmen für ambulante und stationäre Wohnformen, um Eigenständigkeit der Klienten bei höchster Sicherheit zu fördern.
Kursbeschreibung
Zwischen Unterstützung & Selbstständigkeit: Wie lässt sich Hygiene in besonderen Wohnformen sicherstellen, ohne die Eigenständigkeit einzuschränken? Die Balance zwischen notwendiger Unterstützung und gezielter Anleitung ist entscheidend: Wo können Bewohner und Klienten selbst aktiv werden, und wann ist es sinnvoll, Aufgaben vollständig zu übernehmen?
Die Fachwirtin für Reinigungs- und Hygienemanagement Sabine Rose Mück hat Antworten für Sie und vermittelt Ihnen praxisnah die wesentlichen Hygienemaßnahmen in Einrichtungen der ambulanten und stationären Eingliederungshilfe. Erfahren Sie, welche gesetzlichen Vorgaben zu beachten sind, welche Bereiche besonders sensibel sind und mit welchen einfachen Hilfsmitteln Sie Bewohnern und Klienten dabei unterstützen können, hygienisch, sicher und so selbstständig wie möglich zu leben.
Jetzt downloaden: Einen Reinigungs- und Desinfektionsplan finden Sie als Muster im Kursanhang.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Unterscheidung der Wohnformen
- Risikobewertung
- Leistungen der Einrichtungen
- Bemessung der Hygienemaßnahmen
- Gesetzliche Grundlagen
- Umgang mit Reinigungsmitteln
- Wäschepflege
- Umgang mit Lebensmitteln
- Küchenhygiene und Reinigung
- Gefahrstoffe
Häufig gestellte Fragen
Welche gesetzlichen Vorgaben zur Hygiene müssen in besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe beachtet werden?
Im Kurs werden die wichtigsten gesetzlichen Anforderungen wie das Infektionsschutzgesetz sowie länderspezifische Richtlinien zur Hygiene praxisnah erklärt. Sie erfahren, wie diese Vorgaben in den Alltag ambulanter und stationärer Einrichtungen übertragen werden können.
Wie kann die Balance zwischen Selbstständigkeit der Bewohner und hygienischer Sicherheit gewährleistet werden?
Der Kurs zeigt, wie mit gezielter Anleitung und Hilfsmitteln sowohl die Hygiene gewahrt als auch die Selbstständigkeit der Klienten gefördert werden kann. Praxisbeispiele verdeutlichen, welche Aufgaben mit Unterstützung möglich sind und in welchen Bereichen die Übernahme durch Mitarbeitende nötig ist.
Welche Risikobereiche gelten in Einrichtungen der Eingliederungshilfe als besonders sensibel in Bezug auf Hygiene?
Zu den sensiblen Bereichen gehören Küchen, Bäder, Gemeinschaftsräume und der Umgang mit Lebensmitteln und Wäsche. Im Kurs wird erläutert, wie Sie diese Zonen identifizieren und geeignete präventive Maßnahmen umsetzen.
Wie sollten Reinigungs- und Desinfektionsmittel sachgerecht in der Eingliederungshilfe eingesetzt werden?
Sie lernen, wie verschiedene Mittel richtig dosiert und angewendet werden, um die Wirksamkeit sicherzustellen und Risiken für Bewohner und Personal zu minimieren. Der Kurs gibt konkrete Empfehlungen zur Auswahl und Lagerung von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln.
Welche Hilfsmittel können Klienten in der Eingliederungshilfe bei der Einhaltung von Hygienestandards unterstützen?
Im Kurs werden praxisbewährte, leicht anwendbare Hilfsmittel vorgestellt, die es Bewohnern oder Klienten ermöglichen, ihren Alltag hygienisch und möglichst eigenständig zu gestalten. Beispiele sind Pflegeutensilien, adaptive Hilfsmittel und visuelle Anleitungen.
Referent
Sabine Rose Mück
Mit besonderem Fokus auf Sicherheit, Qualität und Gesundheit ist sie deutschlandweit beratend unterwegs. Ihr Team beantwortet in Fortbildungen hygienerelevante Fragen und unterstützt bei der Erstellung individueller Hygienekonzepte für Einrichtungen und Institutionen – immer mit dem Ziel vor Augen: ein Bewusstsein für das Thema Hygiene im Pflegealltag zu vermitteln und passende Strategien für die Umsetzung wirksamer Hygienemaßnahmen zu erarbeiten.