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Kompaktkurs: Was ist das Locked-in-Syndrom?
3 Lernmodule (13:25 Min)
Zusammenfassung
Locked-in-Syndrom in der neurologischen Pflege: Ursachen, Symptome, Therapie und die Rolle des multiprofessionellen Teams praxisnah erklärt. Pflegekräfte erhalten fundiertes Basiswissen für die rehabilitative Versorgung in Klinik, ambulanter und stationärer Pflege.
Kursbeschreibung
Patienten mit dem Krankheitsbild Locked-in-Syndrom erfahren einen Zustand von Wachheit und Bewusstsein, verbunden mit einer Tetraplegie (komplette Lähmung aller 4 Extremitäten), die zumeist durch eine vaskuläre Hirnstammschädigung im Bereich der Pons (Brücke) des Gehirns verursacht wird. Das heißt, Betroffene sind mental anwesend, können sich jedoch weder bewegen noch ausdrücken.
In diesem 10-Minüter erfahren Sie die Grundlagen für die rehabilitative Pflege eines Patienten mit Locked-in-Syndrom: Von den neurologischen Ursachen über Symptome und Therapie bis hin zur Bedeutung eines multiprofessionellen Teams in der Versorgung.
Unsere besondere Empfehlung: Schauen Sie auch den Kurs »Locked-in-Syndrom: Eine Heilungsgeschichte im Dialog« mit dem Fachkrankenpfleger Guido Faßbender und seinem ehemaligen Patienten Frank Becwarsch.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Grundlagen: Neurologische Ursachen
- Entstehung eines Locked-in-Syndroms
- Symptome
- Therapie
- Bedeutung eines multiprofessionellen Teams
Häufig gestellte Fragen
Welche neurologischen Ursachen des Locked-in-Syndroms werden im Kurs erklärt?
Im Kurs werden vor allem Schädigungen im Bereich des Hirnstamms, insbesondere der Pons, als Hauptursache für das Locked-in-Syndrom erläutert. Es wird darauf eingegangen, wie vaskuläre Ereignisse zu diesem Zustand führen können.
Wie äußert sich das Locked-in-Syndrom symptomatisch bei den Betroffenen?
Das Locked-in-Syndrom ist durch eine vollständige Lähmung aller vier Extremitäten und einen Verlust der Sprechfähigkeit gekennzeichnet, während das Bewusstsein und die kognitiven Fähigkeiten erhalten bleiben. Betroffene können häufig nur noch mit den Augen kommunizieren.
Welche Therapieansätze für das Locked-in-Syndrom werden im Kurs vorgestellt?
Im Kurs werden verschiedene therapeutische Möglichkeiten angesprochen, die sich auf die Erhaltung der Lebensqualität, Rehabilitation sowie Förderung der Kommunikation konzentrieren. Hierzu gehören physiotherapeutische Maßnahmen und unterstützende Kommunikationstechniken.
Warum ist die Zusammenarbeit eines multiprofessionellen Teams bei der Versorgung von Patienten mit Locked-in-Syndrom besonders wichtig?
Die Versorgung erfordert die enge Zusammenarbeit von Pflegekräften, Therapeuten, Ärzten und anderen Berufsgruppen, um eine umfassende Betreuung sicherzustellen. So können individuelle Bedürfnisse erkannt und gezielte Maßnahmen zur Förderung der Lebensqualität umgesetzt werden.
Wie relevant ist das Wissen zum Locked-in-Syndrom für ambulante, stationäre und klinische Pflegesettings?
Das Wissen um die Besonderheiten des Locked-in-Syndroms ist in allen Versorgungsformen entscheidend, da Betroffene in unterschiedlichen Pflegesettings versorgt werden können. Durch fundierte Kenntnisse lassen sich passende Betreuungskonzepte und Kommunikationswege sicherstellen.
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