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Sitzen in der außerklinischen Intensivpflege

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5 Lernmodule (46:24 Min)

Sitzen in der außerklinischen Intensivpflege 04:02 Min
Sitzen ist Lebensqualität 16:49 Min
Sitzen im Bett 06:15 Min
In Sitzposition mit dem Drehlaken 06:23 Min
Sitzen im Rollstuhl 07:55 Min

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Zusammenfassung

Sitzen in der außerklinischen Intensivpflege: Pflegende fördern Mobilität, Teilhabe und Lebensqualität intensivpflichtiger Menschen durch gezielte Sitzpositionen. Der Kurs vermittelt Grundlagen, Prophylaxen, Rückenschonung und praktische Hilfsmittel für die ambulante Intensivpflege.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Praxisanleiter Intensivpflegefachkräfte Teamleitung (Pflege)

Kursbeschreibung

Eine optimierte Sitzposition kann dazu beitragen, Beschwerden und Komplikationen zu reduzieren, die Mobilität zu verbessern und die Teilhabe am Leben zu steigern.

Die sitzende Position spielt daher auch in der außerklinischen Intensivpflege eine entscheidende Rolle für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Patienten.

Denn »Sitzen ist Lebensqualität«, so die Gesundheits- und Krankenpflegerin Beate Peddinghaus. Ob im Bett oder im Rollstuhl, mit oder ohne Hilfsmittel: Lernen Sie die theoretischen Grundlagen des Sitzens kennen und erhalten Sie praktische Tipps, wie Sie Ihre intensivpflichtigen Menschen rückenschonend in die richtige Sitzposition bringen. Denn im Sitzen orientieren sich Menschen im Raum, nehmen sich selbst anders wahr und können mit den Menschen, die sie versorgen, auf Augenhöhe kommunizieren.

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Sitzen - eine Einführung
  • Sitzen - theoretische Grundlagen
    • Pneumonieprophylaxe
      • Aspirationsprophylaxe
    • Sitzen zur Erhaltung der Mobilität
      • Bewegungsförderung
    • Kontrakturenprophylaxe
    • Dekubitusprophylaxe
    • Kreislauftraining
    • Teilhabe
    • Schmerzreduzierung durch Positionswechsel
    • Delirmanagement/Wahrnehmungsstörung
    • Regulation des Muskeltonus
    • Rückenergonomie
  • Sitzen - im Bett
  • Sitzen - im Bett mit dem Drehlaken
  • Sitzen - im Rollstuhl

Häufig gestellte Fragen

Welche Bedeutung hat die richtige Sitzposition in der außerklinischen Intensivpflege?

Die korrekte Sitzposition kann das Wohlbefinden und die Lebensqualität intensivpflichtiger Menschen deutlich verbessern. Sie hilft, Komplikationen wie Druckgeschwüre, Muskelverspannungen und Kreislaufprobleme zu vermeiden.

Wie trägt Sitzen zur Pneumonie- und Aspirationsprophylaxe bei?

Durch eine angepasste Sitzposition wird die Belüftung der Lunge gefördert und das Risiko von Aspirationen reduziert. So können Atemwegskomplikationen bei außerklinisch intensivpflichtigen Patienten besser verhindert werden.

Welche Hilfsmittel werden im Kurs für das Sitzen im Bett oder Rollstuhl vorgestellt?

Im Kurs werden verschiedene Hilfsmittel wie Drehlaken und spezielle Sitzkissen gezeigt, die das rückenschonende Umsetzen und Positionieren erleichtern. Diese Hilfsmittel unterstützen sowohl die Pflegenden als auch den Patienten im Alltag.

Warum ist die Rückenergonomie für Pflegende beim Positionieren im Sitzen wichtig?

Rückenergonomische Techniken schützen Pflegende vor Überlastung und helfen, körperliche Belastungen beim Umsetzen oder Umlagern der Patienten zu reduzieren. So wird die eigene Gesundheit langfristig erhalten.

Wie kann Sitzen die Wahrnehmung und Kommunikation von intensivpflichtigen Menschen fördern?

Die Sitzposition ermöglicht vielen Patienten eine bessere Orientierung im Raum und erleichtert ihnen die nonverbale und verbale Kommunikation, oft sogar auf Augenhöhe. Dadurch wird die Teilhabe am sozialen Leben spürbar verbessert.

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Referent

Beate Peddinghaus

Beate Peddinghaus

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Beate Peddinghaus ist Gesundheits- und Krankenpflegerin, Trainerin für das Aktivitas-Pflege® Konzept und Medizinprodukteberaterin.
Seit 25 Jahren ist sie als Trainerin für das Aktivitas-Pflege® Konzept deutschlandweit in unterschiedlichen Einrichtungen praxisorientiert unterwegs. Einsatzorte sind Kliniken, stationäre Pflegeeinrichtungen, Ambulante Pflege, Beatmungs-WGs, Einrichtungen für schwerstmehrfach Betroffene und Hospize. Seit 5 Jahren ist sie Medizinprodukteberaterin der Firma Petermann.
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