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Trauerbegleitung in der SAPV bei Kindern und Jugendlichen

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3 Lernmodule (17:38 Min)

Trauerbegleitung in der SAPV 04:08 Min
Nachsorge 04:56 Min
Trauerfacetten 05:34 Min

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Zusammenfassung

Trauerbegleitung in der SAPV für Kinder und Jugendliche: Intensivpflege- und Palliativfachkräfte stärken Familien ambulant bei Verlust und Abschied. Sie vertiefen Kenntnisse zu Trauerreaktionen, altersgerechtem Umgang, Nachsorge sowie Selbstschutz in schwierigen Situationen.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegedienstleitung (PDL) Praxisanleiter Ärztliches Personal

Kursbeschreibung

Was ist, wenn die Welt aus den Fugen gerät? Nichts mehr ist, wie es war? Der (drohende) Verlust eines geliebten Kindes, einer Schwester, eines Bruders erschüttert wie ein Erdbeben, macht sprachlos, traurig, vielleicht wütend. Viele dieser Gefühle zeigen sich oft schon vor dem Versterben eines Kindes oder Jugendlichen.

Mit aushalten, da sein, zuhören und Zeit nehmen – Erfahren Sie von unserer Expertin Heike Sowade, wann Trauer eigentlich beginnt und wie betroffene Kinder und Jugendliche,  aber auch ihre Familien unterstützt, gestärkt und begleitet werden können. 

Lernen Sie auch, wie facettenreich und individuell Trauer sein kann und Reaktionen wie Wut, Aggression und Schuldvorwürfe eingeordnet werden können, um sich selbst zu schützen und in der Begleitung betroffener Familien Sicherheit zu gewinnen.

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Todesverständnis verschiedener Altersgruppen
  • Trauerreaktionen
  • Begleitung nach dem Versterben eines Kindes oder Jugendlichen (Nachsorge)
  • Kaleidoskop nach Chris Paul: Trauerfacetten 

Häufig gestellte Fragen

Welche besonderen Trauerreaktionen zeigen Kinder und Jugendliche in der SAPV?

Kinder und Jugendliche reagieren oft anders auf Trauer als Erwachsene; ihre Trauer kann sich in Wut, Rückzug, Schuldgefühlen oder sogar körperlichen Beschwerden äußern. Der Kurs vermittelt, wie Sie diese Reaktionen erkennen und individuell darauf eingehen können.

Wie kann ich Familien in der SAPV gezielt bei Beginn der Trauer begleiten?

Die Trauer beginnt häufig schon vor dem Versterben des Kindes, etwa bei Diagnose oder im fortgeschrittenen Krankheitsverlauf. Im Kurs lernen Sie, wie durch Zuhören, Aushalten und empathische Begleitung eine entlastende Unterstützung möglich ist.

Wie kann die Nachsorge nach dem Versterben eines Kindes oder Jugendlichen gestaltet werden?

Der Kurs zeigt praxisnahe Ansätze für eine sensible Nachsorge und wie Sie trauernden Angehörigen auch nach dem Verlust Halt geben können. Dabei werden Methoden vorgestellt, um Trauerprozesse zu begleiten und langfristige Begleitung zu ermöglichen.

Was ist das Kaleidoskop nach Chris Paul und welche Rolle spielt es in der Trauerbegleitung?

Das Kaleidoskop nach Chris Paul beschreibt verschiedene Trauerfacetten, die individuell und unterschiedlich stark auftreten können. Im Kurs erfahren Sie, wie dieses Modell hilft, die komplexen Emotionen zu verstehen und betroffene Familien einfühlsam zu unterstützen.

Wie kann ich mich als Pflegekraft vor Überforderung und emotionaler Belastung schützen?

Im Kurs werden Möglichkeiten der Selbstfürsorge und Reflexion besprochen, um die emotionale Belastung bei der Begleitung trauernder Familien zu verarbeiten. Sie lernen, wie Grenzen gesetzt und Unterstützungsangebote genutzt werden können, um die eigene Stabilität zu bewahren.

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Referent

Heike Sowade

Heike Sowade

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Frau Sowade ist Fachgesundheits- und Kinderkrankenpflegerin für Hämatologie & Onkologie mit Zusatzweiterbildung Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus ist sie ausgebildete Trauerbegleiterin nach den Standards des Bundesverband Trauerbegleitung (BVT). Frau Sowade ist Mitarbeiterin im Spezialisierten ambulanten Palliativteam für Kinder und Jugendliche im Universitätsklinikum Münster.
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