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Rechtliche Aspekte in der Palliativpflege

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3 Lernmodule (36:54 Min)

Rechtliche Aspekte in der Palliativpflege 12:29 Min
Gesetzlicher Anspruch auf Palliativpflege 07:01 Min
Therapiezieleänderung 09:24 Min

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Zusammenfassung

Rechtliche Aspekte der Palliativpflege in der ambulanten Versorgung: Kurs vermittelt Anspruchsvoraussetzungen, Verordnungswege, Therapieziele und Unterschiede zwischen palliativer und kurativer Pflege nach SGB V. Teilnehmende stärken ihre Rechtssicherheit im Palliativkontext.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Pflegedienstleitung (PDL) Ärztliches Personal Pädiatrische Palliativpflegefachkräfte

Kursbeschreibung

Die Palliativpflege wurde 2015 in den Leistungskatalog der Krankenversicherungen SGB V aufgenommen und bietet seither eine sinnvolle Ergänzung zur allgemeinen Pflege.

Doch wann besteht eigentlich der Anspruch auf eine palliative Versorgung? Und widerspricht diese Versorgung nicht dem medizinischen und pflegerischen Auftrag, einem Patienten jederzeit helfen zu müssen? Was bedeutet palliativ im Vergleich zu kurativ?

Der Rechtsanwalt Axel Foerster geht diesen Fragen nach und beleuchtet anhand eines Beispiels die Kriterien, nach denen eine palliative Pflege vom Arzt verordnet werden muss und die Therapieziele, die bei dieser anspruchsvollen Art von Pflege im Vordergrund stehen.

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Was ist Palliativpflege
    • kurativ
    • palliativ
  • WHO-Definition und Kernaussagen
  • Versorgungslage
    • Hospizbewegung
    • Palliativpflegedienst (SAPV)
  • Anspruch auf Palliativpflege
    • Voraussetzungen
    • Entscheidungskriterien
  • Therapiezieländerung
    • Basisversorgung

Häufig gestellte Fragen

Wann besteht ein rechtlicher Anspruch auf palliative Versorgung in der häuslichen Pflege?

Ein Anspruch auf palliative Versorgung besteht, wenn der Patient an einer unheilbaren, fortschreitenden und weit fortgeschrittenen Erkrankung leidet und eine begrenzte Lebenserwartung vorliegt. Die Verordnung muss durch einen Arzt erfolgen, der entsprechende Kriterien prüft und dokumentiert.

Welche Unterschiede bestehen rechtlich zwischen Palliativpflege und kurativer Pflege?

Während die kurative Pflege auf Heilung und Wiederherstellung abzielt, fokussiert die Palliativpflege auf Linderung von Symptomen und die Erhaltung der Lebensqualität. Rechtlich ist festgelegt, dass bei Palliativpflege keine Maßnahmen zur Lebensverlängerung um jeden Preis ergriffen werden müssen.

Was besagt die WHO-Definition von Palliativpflege und warum ist sie rechtlich relevant?

Die WHO definiert Palliativpflege als aktive, ganzheitliche Versorgung von Patienten mit einer unheilbaren Erkrankung. Diese Definition ist wichtig, da sie auch den Anspruch auf spezielle Leistungen und deren Umfang gegenüber Kostenträgern wie den Krankenversicherungen beeinflusst.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) verordnet werden kann?

Für die Verordnung der SAPV muss eine besonders schwere Symptomlast oder ein besonders hoher Versorgungsbedarf vorliegen. Dies wird ärztlich festgestellt und entsprechend der gesetzlichen Vorgaben begründet.

Wie beeinflusst ein Wechsel des Therapieziels die rechtliche Bewertung der Versorgung in der Palliativpflege?

Wenn ein Wechsel vom kurativen zum palliativen Therapieziel erfolgt, ändern sich die rechtlichen Anforderungen an Behandlung und Dokumentation. Medizinisch nicht indizierte Maßnahmen zur Lebensverlängerung dürfen unterlassen werden, was klar in der Patientenakte verzeichnet werden muss.

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Referent

Axel Foerster

Axel Foerster

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Axel Foerster ist seit 2000 in Berlin als Rechtsanwalt tätig. Als ehemalige Pflegekraft mit 10-jähriger Erfahrung in der Altenpflege und Behindertenarbeit hat er sich auf den Bereich des Pflegerechts und Behindertenrechts spezialisiert. Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit ist er als Dozent unter anderem an der Ev. Hochschule Berlin tätig.
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