Online Fortbildung
Wachkoma
5 Lernmodule (1:20 Std)
Zusammenfassung
Wachkoma und minimaler Bewusstseinszustand in Intensiv-, Tages- und Palliativpflege: Pflegende vertiefen Wissen zu UWS, MCS, Diagnostik und Rehabilitation. Praxisnahe Beispiele zeigen bedürfnisorientierten Umgang und Fördermöglichkeiten für ambulante, stationäre und klinische Versorgung.
Kursbeschreibung
Dirk Franke ist Pflegedienstleiter und Fachkoordinator. Er ist im Zentrum für Beatmung und Intensivpflege in Berlin tätig und bildet zu Pflegeexperten für Menschen im minimalen Bewusstseinszustand und Wachkoma aus.In diesem Schulungsvideo erfahren Sie alles zum Thema UWS (Unresponsive Wakefulness Syndrom), MCS (Minimally Conscious State) und der Rehabilitation der Patienten.
Herr Franke legt Ihnen nicht nur theoretische Empfehlungen für die Kontaktaufnahme dar, sondern visualisiert anhand eines Beispielvideos aus der Praxis, wie sich eine Pflegekraft verhalten könnte und welche Reaktionen von dem Patienten möglich sind.
Das lernen Sie in diesem Kurs
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Rehabilitation
- Ziele (Funktionsrehabilitation, Psychosomatische Rehabilitation, Rehabilitation zur Teilhalbe am gesellschaftlichen Leben)
- Rehabilitation nach dem ICF-Modell nach der WHO
- Phasenmodell der neurologischen Rehabilitation
- Bedürfnispyramide nach Abraham Harold Maslow
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UWS und MCS
- Definition Wachkoma und minimaler Bewusstseinszustand Methoden zur Diagnose vom MCS
- Patientenklientel
- Remissionsphasen
- Der Umgang mit Menschen im UWS und MCS
- Bedürfnisorientiertes Handeln
- Erstkontakt
- Wahrnehmungsfördernde Angebote
Häufig gestellte Fragen
Welche Unterschiede bestehen zwischen UWS (Unresponsive Wakefulness Syndrom) und MCS (Minimally Conscious State)?
Im Kurs werden die charakteristischen Merkmale und Differenzen zwischen UWS und MCS detailliert erläutert. Dabei wird besonders auf die Diagnosemethoden und klinischen Erscheinungsbilder beider Zustände eingegangen, um eine sichere Unterscheidung im Pflegealltag zu ermöglichen.
Wie lässt sich die Rehabilitation von Menschen im Wachkoma gemäß dem ICF-Modell gestalten?
Die Schulung vermittelt, wie das ICF-Modell der WHO als Grundlage für eine ganzheitliche und zielorientierte Rehabilitation bei Menschen im Wachkoma genutzt werden kann. Es werden die verschiedenen Rehabilitationsziele und -möglichkeiten gemäß den individuellen Fähigkeiten der Patienten anschaulich dargestellt.
Welche praxisorientierten Empfehlungen gibt der Kurs für den Erstkontakt mit Patienten im Wachkoma?
Im Kurs werden konkrete Verhaltenshinweise für Pflegekräfte beim Erstkontakt mit Menschen im Wachkoma gegeben. Zudem wird anhand eines Praxisvideos gezeigt, wie achtsames und bedürfnisorientiertes Handeln zu positiven Reaktionen seitens der Patienten führen kann.
Wie können wahrnehmungsfördernde Angebote in der Pflege von Menschen mit Bewusstseinsstörungen integriert werden?
Der Kurs stellt verschiedene Interventionen und Methoden zur Wahrnehmungsförderung bei Menschen im UWS oder MCS vor. Ziel ist es, durch gezielte Angebote die Teilhabe und das Wohlbefinden der Patienten im Pflegealltag zu stärken.
Welche Bedeutung hat das Phasenmodell der neurologischen Rehabilitation bei der Betreuung von Patienten im minimalen Bewusstseinszustand?
Das Phasenmodell der neurologischen Rehabilitation hilft Pflegekräften dabei, die jeweilige Phase der Bewusstseinsentwicklung zu erkennen und die pflegerischen Maßnahmen entsprechend anzupassen. Im Kurs werden die einzelnen Remissionsphasen erläutert sowie praktische Handlungsempfehlungen für die Betreuung gegeben.
Referent
Dirk Franke
Darüber hinaus engagiert er sich als Vorstandsmitglied in der Bundesarbeitsgemeinschaft PhaseF sowie in der Landesarbeitsgemeinschaft Phase F Berlin – einer Vereinigung von Einrichtungen, die Menschen mit schwersten neurologischen Schädigungen versorgen.