Online Fortbildung
Chronisch-venöse Insuffizienz
4 Lernmodule (23:01 Min)
Zusammenfassung
Chronisch-venöse Insuffizienz in Pflegepraxis: Diagnostik, Risikofaktoren und moderne Therapieformen werden für ambulante, stationäre und klinische Versorgung erklärt. Prävention und das Management des Ulcus cruris venosum stehen im Fokus.
Kursbeschreibung
Laut der Bonner Venenstudie haben 17 % der erwachsenen Durchschnittsbevölkerung eine symptomatische Venenkrankheit, die ärztlich behandelt werden muss. Davon leiden 1 % an Ulcus cruris venosum, das die schwerwiegendste Manifestation der chronisch venösen Insuffizienz darstellt. Drei Viertel aller Beingeschwüre werden als hauptsächlich venösen Ursprungs angesehen.
Kennen Sie die Ursachen und Risikofaktoren, die einer chronisch venösen Insuffizienz zugrunde liegen? Wie wird eine CVI diagnostiziert? Wie wichtig ist dabei eine ausführliche Anamnese? Und welche Maßnahmen stehen präventiv und therapeutisch zur Verfügung, um ein Ulcus cruris venosum zu verhindern oder zu behandeln?
Die zertifizierte Wundexpertin und Fachtherapeutin Wunde ICW Lisa Schröder führt Sie fachkundig durch das Krankheitsbild der chronisch venösen Insuffizienz und zeigt Ihnen anschaulich, wie trotz eines Ulcus Cruris Kompressionsstrümpfe als notwendiges therapeutisches Mittel getragen werden können.
Unser Tipp: Ein Glossar mit wichtigen Fachbegriffen zum Kurs finden Sie im Anhang
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Ulcus cruris venosum
- Bonner Venenstudie
- Lokalisation
- Merkmale eines Ulcus Cruris venosum
- Chronisch venöse Insuffizienz (CVI)
- Ursache der CVI
- Risikofaktoren
- Stadien der CVI nach Widmer
- Diagnostik (Basis- und Apparative)
- Prävention
- Therapie
Häufig gestellte Fragen
Welche typischen Ursachen und Risikofaktoren für die Entwicklung einer chronisch-venösen Insuffizienz werden im Kurs behandelt?
Im Kurs werden typische Ursachen wie eine genetische Veranlagung, Bewegungsmangel, Übergewicht, stehende oder sitzende Tätigkeiten sowie hormonelle Einflüsse behandelt. Zudem wird auf zusätzliche Risikofaktoren wie Schwangerschaft und das Alter eingegangen.
Wie läuft die Diagnosestellung einer chronisch-venösen Insuffizienz ab und welche Rolle spielt die Anamnese dabei?
Die Diagnostik umfasst eine sorgfältige Anamnese, bei der Beschwerden und Vorerkrankungen erfasst werden. Zusätzlich werden sowohl Basisuntersuchungen wie die klinische Inspektion als auch apparative Verfahren wie Ultraschall vorgestellt.
Welche Stadien der chronisch-venösen Insuffizienz nach Widmer werden im Kurs erläutert?
Im Kurs werden die verschiedenen Stadien nach Widmer detailliert vorgestellt, einschließlich ihrer charakteristischen Symptome und Befunde. Das Verständnis dieser Stadien hilft, den Verlauf und die Schwere der Erkrankung richtig einzuschätzen.
Welche präventiven Maßnahmen zur Verhinderung eines Ulcus cruris venosum werden im Kurs aufgezeigt?
Der Kurs vermittelt effektive Präventionsmaßnahmen wie regelmäßige Bewegung, Hochlagern der Beine, das Tragen von Kompressionsstrümpfen und die Hautpflege. Ziel ist es, das Risiko von Beingeschwüren frühzeitig zu minimieren.
Wie können Kompressionsstrümpfe trotz eines bestehenden Ulcus cruris venosum eingesetzt werden und was ist dabei zu beachten?
Der Kurs zeigt, dass Kompressionsstrümpfe auch bei bestehendem Ulcus angewendet werden können, sofern eine sachgerechte Auswahl und fachkundige Anpassung erfolgen. Wichtig ist die tägliche Kontrolle der Haut und eine umfassende Wundversorgung, um Komplikationen zu vermeiden.
Referent