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Diagnose ALS - Was nun?

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2 Lernmodule (12:55 Min)

Diagnose ALS – Was nun? Grundlagen 02:28 Min
Diagnose ALS – Was nun? Versorgung 06:27 Min

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Zusammenfassung

ALS-Diagnose in ambulanter, stationärer und klinischer Pflege: Der Kurs vermittelt Grundlagen zur Amyotrophen Lateralsklerose, zeigt Beratungswege für Betroffene und Angehörige auf und informiert über palliative Versorgungsmöglichkeiten und relevante Anlaufstellen im Helfernetzwerk.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Betreuungskräfte (§ 43b) Ärztliches Personal Pädiatrische Palliativpflegefachkräfte

Kursbeschreibung

Wie heilt man eine Amyotrophe Lateralsklerose (kurz: ALS)? Auf diese Frage gibt es bis heute leider keine Antwort. Wie Sie Betroffene, aber auch Angehörige dennoch in diesem schnell voranschreitenden Krankheitsverlauf begleiten und unterstützen können, vermittelt Ihnen der Facharzt für Neurologie Dr. med. Sven Lerch in diesem 10-Minüter.

Unser Experte erklärt Ihnen, welche typischen Fragen Betroffene nach der Diagnose häufig beschäftigen und wie Sie hier bestmöglich beraten können. Erfahren Sie also, was bei einer ALS genau passiert, welche Leistungen Menschen mit einer ALS zustehen und welche Anlaufstellen, Informationsquellen und spezialisierten Netzwerkpartner es gibt.

Sie möchten Ihr Wissen zur ALS-Erkrankung noch weiter vertiefen? Dann empfehlen wir Ihnen die Schulung »Amyotrophe Lateralsklerose (ALS): Fakten, Symptome und Therapie« in der Kursbibliothek, in der Dr. med. Sven Lerch detailliert auf u. a. Verlauf, Symptome und Therapiemöglichkeiten eingeht.

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Was ist eine ALS?
    • Grundlagen
    • Statistik
  • Was kann man dagegen tun?
  • Typische Fragen nach einer Diagnose
  • Anlaufstellen
  • Palliativversorgung
    • SAPV
    • Palliativstationen
    • Hospize

Häufig gestellte Fragen

Welche Sofortmaßnahmen sind nach der Diagnose ALS für Betroffene und Angehörige besonders wichtig?

Nach der Diagnosestellung ist es entscheidend, Betroffene und Angehörige umfassend über die Erkrankung sowie ihre Prognose zu informieren und sie an geeignete Anlaufstellen und Netzwerke zu vermitteln. Ziel ist es, Unsicherheiten zu reduzieren und einen strukturierten Behandlungs- und Unterstützungsplan zu initiieren.

Welche Unterstützungsleistungen stehen Menschen mit ALS in Deutschland zu?

Menschen mit ALS haben Anspruch auf verschiedene Leistungen wie Pflegegeld, Hilfsmittel, Therapien sowie spezialisierte palliative Versorgung. Zudem gibt es die Möglichkeit, Anträge auf Schwerbehindertenausweis und weitere Sozialleistungen zu stellen.

Wie kann die Pflege Fachkräfte bei Fragen von ALS-Betroffenen nach der Diagnose bestmöglich beraten?

Pflegekräfte sollten sich mit typischen Fragen rund um Prognose, Therapieoptionen, Hilfsmittel, Pflegegrad und organisatorische Abläufe auskennen. Einfühlsame Kommunikation und Wissensvermittlung sowie das Aufzeigen von Entlastungs- und Unterstützungsangeboten stehen im Vordergrund.

Welche Rolle spielen spezialisierte palliative Versorgung und SAPV bei Menschen mit ALS?

Spezialisierte ambulante palliative Versorgung (SAPV) sowie Palliativstationen und Hospize bieten umfassende Unterstützung bei Symptomen wie Schmerzen, Atemnot und psychosozialen Belastungen. Das Angebot zielt darauf ab, die Lebensqualität von Betroffenen zu erhöhen und Angehörige bestmöglich einzubinden.

Welche Netzwerkpartner und Informationsquellen sind für die Versorgung von ALS-Patienten besonders bedeutsam?

Wichtige Netzwerkpartner sind spezialisierte neurologische Zentren, Sozialdienste, Selbsthilfegruppen sowie Palliativteams. Darüber hinaus bieten spezialisierte Informationsportale und Beratungsstellen wertvolle Unterstützung für Betroffene und Pflegekräfte.

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Referent

Dr. med. Sven Lerch

Dr. med. Sven Lerch

4,8/5 (24.945 Bewertungen) · 9 Kurse Referentenbewertung
Dr. med. Sven Lerch ist Facharzt für Neurologie und Oberarzt am Bundeswehrkrankenhaus Berlin, spezialisiert auf Demenz, MS, Parkinson und ALS.
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