Online Fortbildung
Dysphagie im Dialog mit Logopädie und Atmungstherapie
5 Lernmodule (29:44 Min)
Zusammenfassung
Dysphagiemanagement in Intensiv- und Tagespflege: Der Kurs vermittelt praxisnahe Strategien zur Erkennung, Diagnostik und interdisziplinären Behandlung von Schluckstörungen bei tracheotomierten Patienten im ambulanten und stationären Setting.
Kursbeschreibung
Was bedeutet Dysphagie bei betroffenen Intensivpflegepatienten?
Lernen Sie anhand anatomischer Modelle in diesem Kurs, wie der Schluckvorgang funktioniert, eine Dysphagie erkannt wird, welche Auswirkungen eine Trachealkanüle auf das Schlucken hat und wie tracheotomierten Patienten ein genussvolles Essen ermöglicht werden kann.
Die Behandlung von betroffenen Dysphagie-Patienten erfordert eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit aller an der Pflege beteiligten Personen, seien es Ärzte, Therapeuten, Pfleger oder Angehörige - Denn: Nur so können die therapeutischen Ziele erreicht werden.
Und wie diese Zusammenarbeit in der täglichen Praxis aussieht, das erfahren Sie von der Logopädin Lisa-Marie Barnofsky und dem Atmungstherapeuten Konstantin Gerber in diesem fachlichen Dialog.
Kurs-Tipp:
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Dysphagie: Grundlagen und Ernährung
Und: Ein Glossar finden Sie im Anhang des Kurses
- Schluckvorgang
- Atmung während des Schluckens
- Logopädisch therapeutische Maßnahmen und Diagnostik
- Klinische Diagnostik
- Fieberendoskopische Schluckuntersuchung (FEES)
- Videofluoroskopie (VFS)
- Dysphagie und Nahrungsaufnahme
Häufig gestellte Fragen
Wie wirkt sich eine Trachealkanüle auf den Schluckvorgang bei Dysphagie-Patienten aus?
Das Vorhandensein einer Trachealkanüle kann den Schluckvorgang beeinträchtigen, da sie den normalen Atem- und Schluckmechanismus verändert. Im Kurs wird erläutert, welche speziellen Herausforderungen sich daraus für die Nahrungsaufnahme und das Schlucken ergeben und wie diese therapeutisch adressiert werden können.
Welche Methoden zur Diagnostik von Dysphagie werden im Kurs vorgestellt?
Der Kurs stellt mit der klinischen Diagnostik, der fiberendoskopischen Schluckuntersuchung (FEES) sowie der Videofluoroskopie (VFS) die wichtigsten Diagnoseverfahren vor. Sie lernen, wie diese Untersuchungen ablaufen und wie die Ergebnisse die therapeutische Versorgung beeinflussen.
Wie kann die interdisziplinäre Zusammenarbeit das Management von Dysphagie in der Intensivpflege verbessern?
Eine enge Kooperation zwischen Pflege, Logopädie, Medizin und Atmungstherapie ist entscheidend, um optimale Ergebnisse bei Dysphagie-Patienten zu erreichen. Der Kurs zeigt anhand praktischer Beispiele, wie konkrete Absprachen und Maßnahmen im Team zur erfolgreichen Behandlung beitragen.
Welche logopädischen Therapieansätze werden für tracheotomierte Patienten vermittelt?
Im Kurs werden logopädische Maßnahmen vorgestellt, die speziell auf Patienten mit Trachealkanüle zugeschnitten sind, darunter spezielle Schluckübungen und Kompensationsstrategien. Ziel ist es, die orale Nahrungsaufnahme zu erleichtern und das Risiko für Aspiration zu minimieren.
Welche Rolle spielt die Ernährung bei der Behandlung von Dysphagie in verschiedenen Pflegeeinrichtungen?
Die bedarfsgerechte Ernährung ist ein zentraler Aspekt der Dysphagiebehandlung, um Mangelernährung und Komplikationen zu vermeiden. Im Kurs wird darauf eingegangen, wie Ziele der Nahrungsaufnahme in ambulanten, stationären und klinischen Settings individuell umgesetzt werden können.
Referenten
Lisa-Marie Barnofsky, Konstantin Gerber
Lisa-Marie Barnofsky ist staatlich anerkannte Logopädin und NF!T® Fachtherapeutin.