Online Fortbildung
Pflichtunterweisung Hygiene in der Pflege (IfSG und TRBA 250)
9 Lernmodule (59:50 Min)
Zusammenfassung
Hygieneunterweisung in der Pflege nach IfSG und TRBA 250: Pflegekräfte erwerben aktuelles Wissen zu Infektionsschutz, Arbeitsschutz und gesetzlichen Vorgaben für ambulante, stationäre und klinische Versorgungsformen. Themen sind Händehygiene, Isolierpflege und Arzneimittelhygiene.
Kursbeschreibung
In dieser Hygieneunterweisung nach IfSG und TRBA 250 teilt unser Hygieneprofi Dr. Markus Schimmelpfennig sein umfassendes Fachwissen mit Ihnen und gibt praktische Hinweise für hygienisches Verhalten im Alltag, speziell für Sie in der Pflege.
Hygiene - Warum eigentlich?
Es geht um Arbeitsschutz und Patienten- bzw. Bewohnersicherheit: Sie wollen, dass Sie selbst und Ihre eigenen Angehörigen gesund bleiben. Und selbstverständlich wollen Sie auch die Ihnen anvertrauten Menschen schützen. Welche Maßnahmen und Möglichkeiten Sie haben, um diese Ziele zu erreichen, das erfahren Sie fachlich fundiert in diesem Kurs.
Von der persönlichen Hygiene und der Ihres Arbeitsumfeldes über Arzneimittelhygiene und -sicherheit sowie Hygienehinweise bei Grundpflege und Prophylaxen bis hin zu Isolierpflegemaßnahmen und Ektoparasiten: Der Facharzt für öffentliches Gesundheitswesen und Krankenhaushygiene betrachtet mit Ihnen alle pflegerischen Anwendungsbereiche im Detail und zeigt auf, welche Verordnungen und Gesetze Sie dabei als Hilfsquellen unterstützen.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Hygiene - Warum eigentlich?
- Gesetze und Vorschriften
- Infektionsschutzgesetz (IfSG)
- Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA 250)
- Medizinproduktegesetz (MPG)
- Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV)
- Berufsgenossenschaftliche Vorschriften (BGV)
- Persönliche Hygiene
- Händehygiene
- Körperhygiene
- Hygiene des Umfelds
- Instrumenten- und Pflegeartikelaufbereitung
- Aufbereitungspflichtige Medizinprodukte
- Wäsche- und Bettenaufbereitung
- Räume und Flächen
- Arzneimittelhygiene und -sicherheit
- Hygienische Lebensmittelversorgung
- Hygienehinweise
- Grundpflege
- Prophylaxen
- Hygiene bei invasiven Maßnahmen
- Abfallentsorgung
- Isolierpflege
- Isoliermaßnahmen
- Ektoparasiten und Tiere in der Pflege
- Hygiene im Umgang mit Verstorbenen
- Hygiene und Qualität
Häufig gestellte Fragen
Welche gesetzlichen Vorgaben zur Hygiene in der Pflege werden im Kurs behandelt?
Im Kurs werden die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen wie das Infektionsschutzgesetz (IfSG), die Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA 250), das Medizinproduktegesetz (MPG) sowie weitere relevante Vorschriften erläutert. Sie erfahren, wie diese Gesetze den Pflegealltag beeinflussen und wie Sie die Anforderungen praktisch umsetzen.
Welche Hygienemaßnahmen sind speziell für die ambulante und stationäre Pflege relevant?
Der Kurs geht auf die Besonderheiten und Herausforderungen der Hygiene sowohl in der ambulanten als auch in der stationären Pflege ein. Dazu gehören Maßnahmen wie Händehygiene, Flächen- und Instrumentenaufbereitung, Wäschemanagement und die Umsetzung von Isolationsvorgaben in unterschiedlichen Versorgungsformen.
Wie wird im Kurs auf den Umgang mit Ektoparasiten und Tieren in der Pflege eingegangen?
Es werden praxisorientierte Hinweise zum Erkennen, Vermeiden und sicheren Umgang mit Ektoparasiten gegeben. Der Kurs erläutert zudem, was im Kontakt mit Tieren zu beachten ist und welche Schutzmaßnahmen zur Infektionsprävention getroffen werden sollten.
Welche Aspekte der Arzneimittelhygiene und -sicherheit werden vermittelt?
Im Kurs lernen Sie, wie Arzneimittel hygienisch sicher gelagert, vorbereitet und verabreicht werden. Sie erhalten Hinweise, wie Kreuzkontaminationen vermieden und die Arbeitssicherheit gewährleistet werden kann.
Was ist bei der Hygiene im Umgang mit Verstorbenen zu beachten?
Der Kurs vermittelt, welche hygienischen Maßnahmen beim Umgang mit Verstorbenen wichtig sind, um Infektionen und Kontaminationen vorzubeugen. Sie lernen die gesetzlichen Vorgaben sowie praktische Abläufe zum Schutz der Mitarbeitenden und weiterer Personen kennen.
Referent
Dr. Markus Schimmelpfennig
Darüber hinaus ist er Gründungsmitglied der »Initiative Chronische Wunden«. Seit mehr als 35 Jahren führt er Fachweiterbildungen für Menschen in Medizinalberufen durch, seit 2001 bietet er diese auch für Hygienebeauftragte in Pflegeeinrichtungen an.
Dr. Schimmelpfennig ist Projektleiter des MRE-Netzwerks in Nord- und Osthessen (MRE = Multiresistente Erreger). Ziel des Netzwerks ist es, die Ausbreitung multiresistenter Erreger zu verhindern und Informationen für betroffene Patienten bereitzustellen.