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Sturzleitlinie - Alternative zum Expertenstandard (Praxisanleiter)

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7 Lernmodule (55:20 Min)

Leitlinie Sturzprävention - Alternative zum Expertenstandard 04:13 Min
Was ist eine Leitlinie? 04:33 Min
Leitlinie & Expertenstandard im Vergleich 01:27 Min
Was erhöht das Sturzrisiko? 02:34 Min
Sturzgefahr reduzieren 04:19 Min

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Zusammenfassung

Sturzleitlinie praxisnah anwenden: Praxisanleiter und Auszubildende lernen Unterschiede zu Expertenstandards, Umsetzungsempfehlungen und Risikofaktoren kennen. Der Kurs vermittelt Strategien zur Sturzprävention und sicheren Umgebung in allen Pflegebereichen.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Praxisanleiter Auszubildende in der Pflege

Kursbeschreibung

Inwieweit unterscheiden sich Leitlinien von Expertenstandards?

Unser Referent Siegfried Huhn, Krankenpfleger und Gesundheitswissenschaftler, erklärt was die Sturzleitlinie überhaupt ist und wie sie sich vom Expertenstandard abhebt, obwohl sie oft miteinander verglichen werden.

Zwar werden Expertenstandards regelmäßig generalüberholt, doch ersetzen diese Leitlinien nicht. Leitlinien knüpfen stark an praxistaugliches Handeln an und haben eine Behandlungs- und Pflegelogik. Sie sind also weniger theoretisch, sondern richten ihre Zielsetzung an der Sinnhaftigkeit eines konkreten Beispiels.

Lernziele:

Nach der Bearbeitung dieses E-Learnings sollen Sie als Praxisanleiter und Auszubildende…

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • erklären können, was die Leitlinien von Expertenstandards unterscheidet und verbindet.
  • erkennen, woran sich Leitlinien bei ihrer Umsetzung orientieren.
  • wissen, welche Personengruppe Leitlinien im Fokus haben und in welchem Setting.
  • beschreiben können, wie sich die Leitlinien zusammensetzen.
  • die Stärkegrade der Empfehlungen von Leitlinien benennen und definieren können.
  • wissen, was Expertentipps sind und worauf sie beruhen.
  • die Voraussetzungen kennen, die es braucht, um Leitlinien zu übernehmen.
  • erklären können, welche Umstände ein Sturzrisiko erhöhen und wie man Stürze vermeiden kann.
  • die Art und Menge der Medikamente benennen können, die das Sturzrisiko in welchem Ausmaß wahrscheinlicher machen.
  • den Einfluss der Umgebung kennen und wissen, wie Sie diese sicherer gestalten können.
  • die Sturzangst eines Patienten reduzieren können.
  • wissen, wie Sie ein Bewegungstraining sinnvoll einplanen können.

Häufig gestellte Fragen

Welche Unterschiede bestehen zwischen einer Sturzleitlinie und einem Expertenstandard im pflegerischen Alltag?

Leitlinien und Expertenstandards unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Zielsetzung und Anwendbarkeit. Während Expertenstandards bundesweit verbindliche Mindestanforderungen definieren, geben Leitlinien konkrete, praxisnahe Empfehlungen für das pflegerische Handeln und berücksichtigen insbesondere spezifische Versorgungssituationen.

Wie werden die Empfehlungen in Sturzleitlinien bewertet und wie sollte ich mit den unterschiedlichen Stärkegraden umgehen?

Empfehlungen in Leitlinien werden je nach wissenschaftlicher Evidenz in verschiedene Stärkegrade unterteilt. Als Anwender sollten Sie insbesondere die starken Empfehlungen bevorzugen, aber auch schwächere Empfehlungen im jeweiligen Kontext prüfen und an die Versorgungsrealität anpassen.

Welche Faktoren erhöhen laut der Sturzleitlinie das Sturzrisiko besonders und wie kann ich darauf in der Pflege gezielt reagieren?

Die Sturzleitlinie benennt unter anderem bestimmte Medikamente, Mobilitätseinschränkungen sowie Umgebungsfaktoren als wesentliche Risikofaktoren. Durch gezielte Anpassung des Umfelds, Bewegungstraining und regelmäßige Überprüfung der Medikation können Sie das Sturzrisiko systematisch senken.

Wie hilft mir die Sturzleitlinie, die Sturzangst bei Patientinnen und Patienten zu verringern?

Die Sturzleitlinie empfiehlt, gezielte Gespräche zu führen, das persönliche Risiko zu thematisieren und gemeinsam individuelle Strategien zu entwickeln. Durch angstabbauende Maßnahmen und förderliche Trainings kann die Lebensqualität Ihrer Patientinnen und Patienten spürbar verbessert werden.

Welche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen sollten in verschiedenen Versorgungsformen gegeben sein, um die Sturzleitlinie erfolgreich umzusetzen?

Um die Sturzleitlinie effektiv umzusetzen, sind multiprofessionelle Zusammenarbeit, regelmäßige Schulungen und angepasstes Risikomanagement erforderlich. Je nach Versorgungsform, etwa in der ambulanten oder stationären Pflege, müssen strukturelle und personelle Gegebenheiten berücksichtigt und einrichtungsinterne Abläufe an die Leitlinie angepasst werden.

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Referent

Siegfried Huhn

Siegfried Huhn

4,6/5 (145.796 Bewertungen) · 28 Kurse Referentenbewertung
Siegfried Huhn ist Kaufmann, Krankenpfleger, Gesundheitswissenschaftler und Sozialmanager.
Seit 1988 arbeitet er freiberuflich in der Pflegeberatung, Fortbildung und Qualitätsentwicklung mit den Schwerpunkten gerontologische Pflege und betriebliche Gesundheitsfürsorge. Er ist aktives Mitglied in der Expertengruppe zur Entwicklung nationaler Expertenstandards.
Im Jahr 2020 wurde aufgrund seiner herausragenden Arbeit und seines Engagements in der Pflege mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Seine Erkenntnisse veröffentlicht er regelmäßig in Fachzeitschriften und Büchern.
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