Online Fortbildung
Pflege-Charta
7 Lernmodule (48:29 Min)
Zusammenfassung
Pflege-Charta in ambulanter und stationärer Pflege: Pflegekräfte vertiefen die acht Artikel der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen und setzen deren Werte praxisnah in Ausbildung und Pflegealltag um. Fokus auf Würde, Rechte und Praxisanleitung in der Tagespflege.
Kursbeschreibung
In diesem Schulungsvideo erfahren Sie, wie Sie Ihren Lernenden die Bedeutung der Pflege-Charta vermitteln und ihnen die Werte des Pflegeberufes mit auf den Weg in die Pflegepraxis geben.
Die Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen (kurz: Pflege-Charta) ist ein Katalog aller Rechte pflegebedürftiger Menschen, die ihnen eine würdevolle Pflege sichern. Sie wurde 2005 am runden Tisch des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) verabschiedet und 2018 überarbeitet.
Profitieren Sie von der jahrelangen Erfahrung unseres Experten Siegfried Huhn, Krankenpfleger und Gesundheitswissenschaftler: Lernen Sie die 8 Artikel und Ziele der Pflege-Charta besser kennen und erhalten Sie praktische Tipps und Tricks, wie Sie die Inhalte der Charta mit Ihren Auszubildenden im Pflegealltag thematisieren.
Lernziele:
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Teilnehmende lernen die Ziele der Charta und die Inhalte der acht Artikel mit Kommentierung kennen.
- Teilnehmende lernen, welche Bedeutung die Charta für den Pflegealltag und die Praxisanleitung hat.
- Teilnehmende erfahren, wie sie die Inhalte der Charta ihren Lernenden im Pflegealltag vermitteln.
Häufig gestellte Fragen
Welche grundlegenden Rechte werden durch die Pflege-Charta für pflegebedürftige Menschen festgelegt?
Die Pflege-Charta sichert pflegebedürftigen Menschen Rechte wie Würde, Selbstbestimmung, Teilhabe und Schutz. Sie umfasst insgesamt acht Artikel, die zentrale Prinzipien für die Pflegepraxis formulieren.
Wie kann die Pflege-Charta im stationären und ambulanten Pflegealltag praktisch umgesetzt werden?
Im Kurs werden konkrete Beispiele und Methoden vorgestellt, wie die Inhalte der Pflege-Charta in alltäglichen Pflegesituationen angewendet werden können. Dazu gehören etwa die Förderung der Eigenständigkeit und der respektvolle Umgang mit individuellen Bedürfnissen.
Welche Bedeutung hat die Pflege-Charta speziell für die Praxisanleitung und Ausbildung von Lernenden in der Pflege?
Die Pflege-Charta dient als Leitfaden für Praxisanleitende, um Auszubildenden Werte wie Achtung der Autonomie und Förderung der Lebensqualität zu vermitteln. Sie zeigt auf, wie Auszubildende befähigt werden, Rechte von Pflegebedürftigen aktiv zu berücksichtigen.
Wie können Pflegekräfte Auszubildenden die acht Artikel der Pflege-Charta verständlich vermitteln?
Im Kurs werden praxistaugliche Tipps und didaktische Ansätze präsentiert, etwa die Nutzung von Fallbeispielen oder Diskussionsrunden. Dadurch wird das Verständnis für die einzelnen Artikel gefördert und die Übertragung in die Pflegepraxis erleichtert.
Warum ist die Pflege-Charta auch Jahre nach ihrer Einführung für die tägliche Pflegepraxis noch relevant?
Die Pflege-Charta stellt bis heute eine zentrale Orientierungshilfe dar, um die Rechte und die Würde pflegebedürftiger Menschen zu sichern. Sie bleibt durch regelmäßige Überarbeitungen aktuell und trägt zur Qualitätsverbesserung in allen Versorgungsformen bei.
Referent
Siegfried Huhn
Seit 1988 arbeitet er freiberuflich in der Pflegeberatung, Fortbildung und Qualitätsentwicklung mit den Schwerpunkten gerontologische Pflege und betriebliche Gesundheitsfürsorge. Er ist aktives Mitglied in der Expertengruppe zur Entwicklung nationaler Expertenstandards.
Im Jahr 2020 wurde aufgrund seiner herausragenden Arbeit und seines Engagements in der Pflege mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Seine Erkenntnisse veröffentlicht er regelmäßig in Fachzeitschriften und Büchern.