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Unterstützte Kommunikation (UK): Grundlagen
3 Lernmodule (13:00 Min)
Zusammenfassung
Grundlagen der Unterstützten Kommunikation in Kita, Eingliederungshilfe und Pflege: Fachpersonal lernt elektronische und nichtelektronische Kommunikationshilfen kennen, wählt geeignete Methoden aus und integriert UK praxisnah, um die Teilhabe kommunikationsbeeinträchtigter Menschen zu verbessern.
Kursbeschreibung
Menschen und Kommunikation sind untrennbar miteinander verbunden. Wir kommunizieren, um Informationen auszutauschen, Bedürfnisse auszudrücken, Beziehungen aufzubauen und unsere Gedanken und Gefühle zu teilen.
Doch was ist, wenn die Kommunikationsfähigkeit aufgrund von angeborenen oder erworbenen Erkrankungen oder Behinderungen eingeschränkt ist?
Unsere Expertin Jeannine Fasold gibt Ihnen erste Einblicke in das Konzept der Unterstützten Kommunikation (UK). Lernen Sie verschiedene Kommunikationsformen sowie elektronische und nichtelektronische Kommunikationshilfen kennen und erfahren Sie anhand eines Praxisbeispiels unserer Referentin, wie die Erweiterung der kommunikativen Möglichkeiten durch UK zur Verbesserung der Kommunikation im Alltag führen kann.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Was ist Unterstützte Kommunikation (UK)?
- Kommunikation
- Elektronische Kommunikationshilfen
- Talker
- Sprachausgabegeräte
- Nichtelektronische Kommunikationshilfen
- Gegenstände
- Bildkarten
- Brailleschrift (Blindenschrift)
- Kommunikationsbücher
- Elektronische Kommunikationshilfen
- Auswahl der geeigneten Kommunikationshilfen
- Unterstützte Kommunikation in den Alltag implementieren
- Praxisbeispiel
Häufig gestellte Fragen
Welche Formen der Unterstützten Kommunikation (UK) werden im Kurs vorgestellt?
Im Kurs werden sowohl elektronische als auch nichtelektronische Kommunikationshilfen wie Talker, Sprachausgabegeräte, Bildkarten und Kommunikationsbücher behandelt. Auch spezielle Hilfsmittel wie Brailleschrift und verschiedene Gegenstände kommen zur Sprache.
Wie hilft Unterstützte Kommunikation, die Teilhabe im Alltag von Menschen mit Kommunikationsbeeinträchtigung zu verbessern?
Unterstützte Kommunikation eröffnet Menschen mit eingeschränkter Sprachfähigkeit neue Wege, sich mitzuteilen, Bedürfnisse zu äußern und an sozialen Aktivitäten teilzunehmen. Der Kurs zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie dadurch die Selbstbestimmung und Lebensqualität gesteigert werden kann.
Welche Kriterien werden im Kurs für die Auswahl passender Kommunikationshilfen besprochen?
Es werden verschiedene Auswahlkriterien erläutert, zum Beispiel die individuellen Fähigkeiten, das Alter, die Vorlieben und die jeweiligen Versorgungs- oder Lebensbereiche der betroffenen Personen. Ziel ist es, eine bedarfsgerechte und alltagsnahe Unterstützung zu ermöglichen.
Wie können Fachkräfte die Unterstützte Kommunikation in verschiedenen Versorgungseinrichtungen wie Kita, ambulante oder stationäre Pflege anwenden?
Der Kurs gibt konkrete Hinweise zur erfolgreichen Implementierung von UK in verschiedenen Versorgungsformen, etwa durch teamübergreifende Zusammenarbeit und Anpassung der Hilfsmittel an die jeweilige Einrichtung. Alltagsnahe Beispiele zeigen, wie UK im jeweiligen Setting genutzt werden kann.
Welchen Stellenwert haben nichtelektronische Kommunikationshilfen wie Bildkarten und Kommunikationsbücher?
Nichtelektronische Hilfsmittel spielen eine zentrale Rolle, da sie leicht zugänglich, flexibel einsetzbar und oft für den spontanen Gebrauch oder bei technischen Einschränkungen geeignet sind. Sie werden im Kurs als wichtige Ergänzung zu elektronischen Systemen vorgestellt.
Referent