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Ablehnung von Nahrung und Flüssigkeit am Lebensende - was tun?

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2 Lernmodule (11:38 Min)

Ablehnung von Nahrung und Flüssigkeit am Lebensende - was tun? 03:33 Min
Bedürfnisorientierter Umgang mit Patienten 05:05 Min

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Zusammenfassung

Nahrungs- und Flüssigkeitsablehnung am Lebensende in der Palliativ- und Intensivpflege: Fachkräfte reflektieren Selbstbestimmung und Fürsorge, erkennen altersphysiologische Veränderungen, handeln bedürfnisorientiert und begleiten sorgsam Pflegebedürftige und Angehörige.

Geeignet für: Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Pflegedienstleitung (PDL) Wohnbereichsleitung (WBL) Betreuungskräfte (§ 43b)

Kursbeschreibung

Die Selbstbestimmung des Pflegebedürftigen steht im Pflegealltag an oberster Stelle. Heißt das nun, Sie müssen es akzeptieren, wenn ein Mensch am Lebensende nicht mehr essen und trinken möchte? 

Wenn es um die Ablehnung von Nahrung und Flüssigkeit geht, befinden wir uns in einem Spannungsfeld zwischen dem Erhalt der Autonomie und der Erfüllung unserer Fürsorgepflicht. Und wir wissen: Essen und Trinken ist wichtig - nicht zuletzt für Kraft, Energie, Immunabwehr, Muskelerhaltung, Regulierung der Körpertemperatur und Stoffwechsel. 

Unsere Expertin Barbara Hartmann, M.Sc. Palliative Care, zeigt Ihnen, was zu tun ist, wenn Pflegebedürftige nicht mehr essen und trinken möchten. Sie erklärt anschaulich, was sich im Altersprozess verändert und so zur Ablehnung von Nahrung und Flüssigkeit führen kann. 

Erfahren Sie, wie Sie herausfinden, ob Sie mit verschiedenen Maßnahmen »Gutes tun?« und wie Sie Bedürfnisse richtig wahrnehmen - zum Beispiel, wie Sie bei einem primären Anorexie-Kachexie-Syndrom richtig handeln. Zudem erhalten Sie wertvolle Tipps zum Umgang mit den An- und Zugehörigen.

Das lernen Sie in diesem Kurs

  • Essen und Trinken - wofür? 
  • Altersphysiologische Veränderung: Stoffwechsel 
  • Bedürfnisorientierter Umgang mit der Gabe von Nahrung und Flüssigkeit 

Häufig gestellte Fragen

Wie kann ich erkennen, ob die Ablehnung von Nahrung und Flüssigkeit am Lebensende ein bewusster Wunsch des Pflegebedürftigen ist?

Im Kurs erfahren Sie, wie Sie die Selbstbestimmung des Pflegebedürftigen durch gezielte Gesprächsführung und Beobachtung der Bedürfnisse respektieren. Es wird darauf eingegangen, wie Sie zwischen altersphysiologischen Veränderungen und bewusst getroffenen Entscheidungen unterscheiden können.

Welche Maßnahmen sind sinnvoll, wenn ein Patient am Lebensende kaum noch essen oder trinken möchte?

Sie lernen im Kurs, welche unterstützenden und bedürfnisorientierten Maßnahmen sinnvoll sind und wann ein Rückzug von Nahrungszufuhr akzeptiert werden sollte. Außerdem werden Alternativen besprochen, um das Wohlbefinden der Betroffenen zu fördern, ohne gegen deren Willen zu handeln.

Wie erklärt der Kurs die Ursachen für die Ablehnung von Nahrung und Flüssigkeit im Alter oder bei terminalen Erkrankungen?

Der Kurs vermittelt, wie altersphysiologische Veränderungen, der Stoffwechsel und palliative Krankheitsprozesse zu Appetitlosigkeit oder Trinkverweigerung führen können. Es wird anschaulich dargestellt, welche körperlichen und seelischen Faktoren eine Rolle spielen.

Was ist beim Umgang mit An- und Zugehörigen zu beachten, wenn sich Pflegebedürftige weigern zu essen oder zu trinken?

Im Kurs erhalten Sie praxisnahe Hinweise, wie Sie An- und Zugehörige empathisch informieren und verständnisvoll begleiten. Sie lernen, wie man Ängste und Sorgen adressiert und den Entscheidungsprozess transparent gestaltet.

Welche Besonderheiten gelten in der Intensiv- und Palliativpflege zum Thema Nahrungs- und Flüssigkeitsgabe am Lebensende?

Für die Intensiv- und Palliativpflege werden spezielle Strategien vermittelt, die den Spagat zwischen Fürsorgepflicht und Autonomie gewährleisten. Der Kurs beleuchtet praxisorientierte Handlungsansätze für beide Versorgungsformen und zeigt, wie man individuell und situationsgerecht vorgeht.

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Referent

Barbara Hartmann

Barbara Hartmann

4,6/5 (28.030 Bewertungen) · 8 Kurse Referentenbewertung
Die gelernte Krankenschwester Barbara Hartmann, M.Sc. Palliative Care, hat jahrelange Erfahrungen in der spezialisierten Palliativversorgung. Heute ist sie bundesweit in Einrichtungen für Alten- und Behindertenpflege unterwegs und schult Mitarbeiter im Bereich der Palliative Care.
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