Online Fortbildung
Deeskalationstechniken: Provozierendes Verhalten von Pflegebedürftigen
5 Lernmodule (1:00 Std)
Zusammenfassung
Deeskalationstechniken in der psychiatrischen Pflege: Strategien zum Umgang mit provozierendem Verhalten bei Pflegebedürftigen in stationärer und ambulanter Versorgung. Sie erkennen Auslöser, verstehen Ursachen und setzen ein 6-stufiges Deeskalationskonzept praktisch um.
Kursbeschreibung
Zielloses Umhergehen, Schreien, Aggressivität: Pflegebedürftige, insbesondere Menschen mit Demenz, zeigen häufig herausforderndes Verhalten. Mit diesen Verhaltensweisen konstruktiv umgehen und richtig reagieren, ehe sich Konflikte zuspitzen: Das können Sie trainieren.
Die Beraterin für Pflegeeinrichtungen Dr. Mercedes Stiller zeigt Ihnen wie: Lernen Sie verschiedene Strategien kennen, mit denen Sie jeder Konfliktsituation souverän begegnen und erfahren Sie, wie die Implementierung eines Deeskalationskonzepts zur Orientierung in Ihrer Praxis hilft.
Besonders wichtig ist es auch, das »Warum« hinter dem Verhalten zu verstehen. Daher vermittelt Ihnen unsere Referentin detailliert, wie Sie frühzeitig Auslöser erkennen und sich in herausfordernden Situationen deeskalierend verhalten.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Worin zeigt sich herausforderndes Verhalten?
- Wie verhalte ich mich deeskalierend?
- Mögliche Erklärungen auf Seiten des Pflegebedürftigen
- Mögliche Erklärungen auf Seiten der Pflegenden
- Das 6-stufige-Deeskalationskonzept
Häufig gestellte Fragen
Welche typischen Auslöser für provozierendes Verhalten bei Menschen mit Demenz werden im Kurs erläutert?
Im Kurs werden verschiedene mögliche Auslöser provokanten Verhaltens identifiziert, die sowohl bei den Pflegebedürftigen als auch im Umfeld liegen können. Sie lernen, wie Sie diese frühzeitig erkennen und einschätzen, um angemessen reagieren zu können.
Wie kann das 6-stufige Deeskalationskonzept im Pflegealltag praktisch angewendet werden?
Das 6-stufige Deeskalationskonzept bietet konkrete Handlungsanleitungen, um Eskalationen zu verhindern oder abzuschwächen. Im Kurs erlernen Sie die einzelnen Stufen und erhalten Tipps, wie Sie diese gezielt in verschiedenen Pflegesettings umsetzen können.
Was ist beim Umgang mit aggressivem Verhalten in der Tages- und psychiatrischen Pflege besonders zu beachten?
In der Tages- und psychiatrischen Pflege sind Sensibilität und Verständnis für individuelle Bedürfnisse entscheidend. Der Kurs vermittelt, wie Sie auf die jeweilige Versorgungsform zugeschnittene Deeskalationsmaßnahmen anwenden können.
Wie hilft ein Deeskalationskonzept, Unsicherheiten im Pflegeteam zu reduzieren?
Ein klar strukturiertes Deeskalationskonzept gibt allen Beteiligten Orientierung und Verhaltenssicherheit in Konfliktsituationen. So können Unsicherheiten abgebaut und eine einheitliche Vorgehensweise im Team gefördert werden.
Welche Rolle spielt die Reflexion des eigenen Verhaltens bei der Deeskalation herausfordernder Situationen?
Die Reflexion des eigenen Verhaltens hilft, die eigenen Reaktionen besser zu verstehen und gezielter steuern zu können. Im Kurs lernen Sie, wie Sie auch Ihre eigenen Muster erkennen und anpassen, um deeskalierend zu wirken.
Referent