Online Fortbildung
Dokumentation für Betreuungskräfte
6 Lernmodule (43:50 Min)
Zusammenfassung
Dokumentation in der Betreuung für ambulante und stationäre Pflege: Betreuungskräfte erfassen und übermitteln Informationen zu Stammdaten, Anamnese und Biografie, beteiligen sich am Pflegeprozess und stärken durch praxisnahe Dokumentation die interprofessionelle Zusammenarbeit.
Kursbeschreibung
Dokumentation ist nur für die Pflege? Ein Irrtum, wie die Pflegedozentin Michaela Werth in diesem Kurs klar stellt und gleichzeitig die Wichtigkeit der Dokumentation von der Betreuung hervorheben möchte.
»Bei der Dokumentation in der Betreuung wird häufig nur an das Berichteblatt gedacht. Dabei erhalten Sie in Ihrer Betreuungspraxis so viele wertvolle Informationen, die auch für u. a. die Stammdaten, Anamnese, erste Einschätzung und Biografie wichtig sind.«, betont unsere Expertin. Erfahren Sie daher, wie Sie sich durch fachliche Dokumentation aktiv am Pflegeprozess beteiligen können.
Von der Informationssammlung über die Pflege- und Maßnahmenplanung, die Durchführung bis hin zur Evaluation: Anhand praktischer Beispiele geht Frau Werth mit Ihnen Schritt für Schritt durch den Pflegeprozess und zeigt Ihnen genau, welche wertvollen Informationen die Betreuung an die Pflege übergeben kann.
Zum Download: Im Kursanhang finden Sie ein Handout mit praktischen Tipps für die Dokumentation in der Betreuung. - Gleich herunterladen.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Rechtliche Grundlagen und ihr Einfluss auf das Pflegeverständnis
- Pflegeprozess
- Informationssammlung
- Stammdaten
- Erste Einschätzung
- Biographie
- Risikoeinschätzung
- Pflege- und Betreuungsplanung
- Durchführung
- Evaluation
- Informationssammlung
- Dokumentation
- Was und wie dokumentieren?
- Praktische Tipps
Häufig gestellte Fragen
Welche Informationen sollten Betreuungskräfte in der Dokumentation festhalten?
Betreuungskräfte sollten nicht nur das Berichteblatt ausfüllen, sondern auch wichtige Informationen zu Stammdaten, Anamnese, erster Einschätzung, Biografie und Risikoeinschätzung dokumentieren. Diese Daten sind für die Pflege- und Betreuungsplanung sowie die Evaluation entscheidend.
Wie können Betreuungsdokumentationen den Pflegeprozess unterstützen?
Durch eine strukturierte und vollständige Dokumentation können Betreuungskräfte wichtige Beobachtungen weitergeben, die zur individuelleren Maßnahmenplanung und besseren Kommunikation im Pflegeteam beitragen. So wird der gesamte Pflegeprozess optimiert und die Versorgungsqualität gesteigert.
Welche rechtlichen Anforderungen müssen bei der Dokumentation in der Betreuung beachtet werden?
Die Dokumentation muss den rechtlichen Vorgaben entsprechend erfolgen und nachvollziehbar, wahrheitsgemäß sowie zeitnah sein. Auch Datenschutz und Schweigepflicht spielen eine Rolle, insbesondere bei sensiblen personenbezogenen Daten aus der Betreuung.
Inwiefern unterscheidet sich die Dokumentation in der Tagespflege von der in anderen Versorgungsformen?
In der Tagespflege werden bestimmte Aspekte wie Biografiearbeit und individuelle Ressourcen der Gäste besonders berücksichtigt. Trotzdem gelten auch hier zentrale Anforderungen der Pflege- und Betreuungsdokumentation, unabhängig davon, ob die Versorgung ambulant oder stationär erfolgt.
Gibt es im Kurs praktische Hilfestellungen für die Dokumentation?
Ja, im Kurs werden praktische Beispiele vorgestellt und es steht ein Handout mit nützlichen Tipps zum Download bereit. Diese Hilfestellungen erleichtern die Umsetzung einer strukturierten und rechtssicheren Dokumentation im Betreuungsalltag.
Referent
Michaela Werth
Sie hat einen Bachelor of Arts (B.A) in Pflege und ist examinierte Altenpflegerin und Pflegeberaterin nach § 7a SGB XI.