Online Fortbildung
Resilienz
3 Lernmodule (22:34 Min)
Zusammenfassung
Resilienz stärken in Pflege, Kita und Eingliederungshilfe: Teilnehmende analysieren Schutzfaktoren und Grundhaltungen, entdecken persönliche Ressourcen und erfahren, wie psychische Widerstandsfähigkeit in belastenden Situationen gefördert werden kann. Praxisbezug zu allen Versorgungsformen.
Kursbeschreibung
Resilienz – eigene Fähigkeiten entdecken und stärkenAlle Menschen werden im Leben mit belastenden und verletzenden Situationen konfrontiert. Doch wie schaffen wir diese zu bewältigen?
In einer Studie wurden fast 700 Kinder zwischen 1955 und 1995 beobachtet, die in ungünstigen sozialen und ökonomischen Verhältnissen aufgewachsen sind. Etwa ein Drittel dieser Kinder entwickelte sich zu kompetenten und fürsorglichen Erwachsenen. Daraus lässt sich schließen, dass die Resilienz eines Menschen, also die psychische Widerstandsfähigkeit, von verschiedenen Faktoren abhängt und nicht immer mit optimalen Bedingungen verknüpft ist.
Jeder Mensch hat die Fähigkeit zur Stärkung der eigenen Möglichkeiten. Dazu müssen diese nur erkannt und gefördert werden. Herr Huhn, Pflege- und Ernährungsberater und Mitglied im DNQP, zeigt Ihnen wie!
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Was ist Resilienz?
- Kauai-Studie von Emmy Werner
- Schutzfaktoren
- Grundhaltungen
- Handlungsfaktoren
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter Resilienz im pflegerischen Alltag?
Resilienz bezeichnet die psychische Widerstandsfähigkeit im Umgang mit belastenden Situationen. Im pflegerischen Alltag hilft sie, Stress besser zu bewältigen und die eigene Gesundheit zu erhalten.
Wie kann ich meine eigenen Schutzfaktoren zur Stärkung der Resilienz erkennen?
Im Kurs werden Methoden vorgestellt, um individuelle Schutzfaktoren wie soziale Netzwerke, Optimismus und persönliche Ressourcen zu identifizieren und gezielt zu stärken. Dadurch können Sie Ihre Belastbarkeit im Beruf effektiv ausbauen.
Welche Bedeutung hat die Kauai-Studie für die praktische Arbeit in der Pflege?
Die Kauai-Studie zeigt, dass auch unter schwierigen Bedingungen Resilienz entstehen und gefördert werden kann. Der Kurs vermittelt, welche Erkenntnisse daraus für die Stärkung der Pflegekräfte und Klienten abgeleitet werden können.
Welche Handlungsfaktoren werden im Kurs zur Förderung der Resilienz vermittelt?
Der Kurs behandelt konkrete Handlungsfaktoren wie Achtsamkeit, Selbstfürsorge und positive Kommunikation, die direkt im Arbeitsalltag angewendet werden können. Diese Ansätze unterstützen Sie dabei, mit Belastungen konstruktiv umzugehen.
Wie lässt sich Resilienz in verschiedenen Versorgungsformen wie Kita, ambulante oder stationäre Pflege fördern?
Resilienzförderung kann in jeder Einrichtung individuell angepasst werden, sei es durch Teamarbeit, Reflexion oder spezielle Trainings. Der Kurs liefert praxisnahe Impulse für unterschiedliche Settings, etwa Kita, ambulante Betreuung oder stationäre Einrichtungen.
Referent
Siegfried Huhn
Seit 1988 arbeitet er freiberuflich in der Pflegeberatung, Fortbildung und Qualitätsentwicklung mit den Schwerpunkten gerontologische Pflege und betriebliche Gesundheitsfürsorge. Er ist aktives Mitglied in der Expertengruppe zur Entwicklung nationaler Expertenstandards.
Im Jahr 2020 wurde aufgrund seiner herausragenden Arbeit und seines Engagements in der Pflege mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Seine Erkenntnisse veröffentlicht er regelmäßig in Fachzeitschriften und Büchern.