Online Fortbildung
Vorbereitungen zur neuen Personalbemessung 2023
4 Lernmodule (21:18 Min)
Zusammenfassung
Personalbemessung 2023 in der stationären Pflege: Sie analysieren Qualifikationsmix, neue Qualitätsniveaus und Änderungen bei Personalstruktur sowie Verantwortlichkeiten. Der Kurs vermittelt praxisnah, wie Sie Arbeitsprozesse und Personalplanung optimal auf die gesetzlichen Vorgaben vorbereiten.
Kursbeschreibung
»Niemals zuvor wurde der Pflege mehr Aufmerksamkeit geschenkt als in den letzten Jahren. Gerade jetzt besteht die Möglichkeit, neue Wege zu gehen und Pflege aktiv mitzugestalten«, sagt die studierte Betriebswirtin (Dipl.Kffr. FH) und Beraterin für Pflegeunternehmen Katja Lohmann. Unsere Expertin sieht die neue Personalbemessung als Chance zur Aufwertung des Pflegeberufes in Deutschland.
Doch was kommt auf Sie zu, wenn die 50%-ige Fachkraftquote durch einen Qualifikationsmix ersetzt wird? Wie gehen Sie bei der Planung am besten vor? Welche Qualifikationsniveaus werden eingeführt und wie verändert sich dadurch die Verantwortungs- und Aufgabenstruktur in der Pflege? Ein Umdenken im Bereich der Arbeitsprozesse wird zwingend notwendig sein.
Erfahren Sie, was sich konkret verändert, wenn die neue Personalbemessung im Juli 2023 bundeseinheitlich in Kraft tritt und welche Maßnahmen schon jetzt zu ergreifen sind, damit Sie 2023 für den Start optimal vorbereitet sind.
Und im Anhang: Tabellen zur Beschreibung des Personalbedarfs ab 07/2023 mit je unterschiedlichem Pflegegradmix (PGM) und Tabelle “Personalbedarf ab 2023” bezogen auf die unterschiedlichen Qualitätsniveaus.
Das lernen Sie in diesem Kurs
- Personalbemessungsverfahren 2023 - was kommt auf uns zu?
- Qualitätsniveaus und Qualifikationsmix
- IST-STAND und die Veränderungen bis 2023
- Personalstand und Personalqualifizierung
- Vorbereitung der neuen Personalbemessung
- Fazit:
- Arbeitsprozessanalyse
- Delegation von Fachaufgaben an Assistenten
- Kommunikation mit Führungskräften
- Workshops
- Konzept für Aufbau und Ablaufgestaltung
Häufig gestellte Fragen
Welche konkreten Veränderungen bringt das Personalbemessungsverfahren 2023 für stationäre Pflegeeinrichtungen?
Mit der Einführung des neuen Personalbemessungsverfahrens ab Juli 2023 werden Fachkraftquoten durch einen Qualifikationsmix ersetzt. Dadurch verändern sich Zuständigkeiten und Aufgabenprofile der Mitarbeitenden, was eine neue Zuordnung von Verantwortlichkeiten nötig macht.
Was bedeutet der Qualifikationsmix für die Personalplanung und -struktur in der Pflege?
Der Qualifikationsmix führt dazu, dass verschiedene Qualifikationsniveaus in den Teams vorhanden sein müssen. Das wirkt sich direkt auf die Einsatzplanung und den Aufgabenbereich von Fach- und Assistenzkräften aus und verlangt eine genaue Abstimmung bei der Delegation von Tätigkeiten.
Wie sollte die Vorbereitung auf die neue Personalbemessung konkret ablaufen?
Eine detaillierte Analyse des aktuellen Personalstands und der Qualifikationen ist erforderlich, um Lücken frühzeitig zu erkennen. Weiterbildungen, Workshops und gezielte Arbeitsprozessanalysen helfen dabei, alle Mitarbeitenden auf die neuen Anforderungen vorzubereiten.
Welche Aufgaben können künftig von Assistenzkräften übernommen werden?
Durch die neue Struktur besteht die Möglichkeit, bestimmte Aufgaben der Grund- und Behandlungspflege an qualifizierte Assistenzkräfte zu delegieren. Die konkrete Aufgabenverteilung ist abhängig vom Qualifikationsniveau und sollte rechtlich und fachlich eindeutig geregelt sein.
Wie unterstützt die neue Personalbemessung die Kommunikation zwischen Pflege- und Leitungskräften?
Die neuen Vorgaben fördern einen intensiveren Austausch über Zuständigkeiten und Abläufe, da Aufgaben und Verantwortlichkeiten klar und transparent geregelt werden müssen. Dies schafft mehr Klarheit für alle Teammitglieder und verbessert die Zusammenarbeit in der stationären Pflege.
Referent
Katja Lohmann
Sie und ihr Team unterstützen bei der konzeptionellen und strategischen Planung neuer Projekte oder im Rahmen einer geplanten beziehungsweise notwendigen Umstrukturierung sowie bei der Umsetzung im operativen Management.